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 Auf einen guten Tag

 

 

Viele suchen das Glück, wie sie einen Hut suchen, den sie auf dem Kopfe tragen.

Nikolaus Lenau, (1802 - 1850), österr. Dichter

 

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Bamberchä Deutsch

 

Redensarten und Redeweisen

B 68

boliän: polieren, schlagen. 
An di Bladdn boliän. Einem den Kopf (hier: Kahlkopf, Platte, Glatze) polieren (=schlagen). Di Fressn boliän. Auf den Mund schlagen. 

Deä boliert sei Audo jedn Dooch. Der poliert sein Auto jeden Tag.

Boll, Bäll: Ball, Bälle. 
Geesd mied aufm Boll? Gehst du mit auf den Ball?

Di homm scho an Hauffn Bäll. Die haben schon einen Haufen (viele) Bälle.

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Bollämichl: Schimpfwort. 
Bring fai dän Bollämichl nimmä mied! Bring (fai=Füllsel; hier: bloß) diesen ... nicht mehr mit!

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bollän, bollän loo: fallen, fallen lassen. 
Eä bolläd hald nuch dauänd noo. Er fällt halt dauernd noch hin. (Kleinkind)
Eds hob is aus Väsääng bollän loo. Jetzt hab ich es aus Versehen fallen lassen.

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Bollän, Bolln:  bollern, Augen, Pollen, Kugeln. 
Doo dreesd dai Bollän raus! Da drehst (du) deine Augen raus! 
Di Bolln machn manchn dsä schaffm. Die Pollen (der Pollenflug) machen manchen zu schaffen.
Bollän Glööss! Kugelklöße! (Runde Klöße)

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bomaadich: pomadig, behäbig 
Sai bomaadichs Gäduu reechd mi auf. Sein pomadiges Getue regt mich auf.

Forts. 

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