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B 18
Bagg: Pack.
Bagg schleechd si, Bagg vädreechd si. Pack schägt sich, Pack verträgt sich.

-

Bägg, Bäggä: Bäcker.
Laaf amol naufm Bägg, di Schdolln müssädn fäddich sai! Geh´(lauf) mal zum Bäcker, die Stollen müssten fertig sein.

-

Baggäla,Brängäla: Kruste am gebratenen Schweinebauch.
Du kosd doch ned blos di Brängäla roofrässn! Du kannst doch nicht bloß die Kruste (runter)essen.

-

Baggärai: Packerei.
A weng väraisn is scho schöö, obbä immä di Baggärai. (Ein wenig) verreisen ist schon schön, aber immer die Packerei.
Forts.

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Einstimmig abgelehnt. Die Pläne, in einem sanierten Schloss Geyerswörth möglicherweise ein Museum für moderne Kunst einzurichten, sind vom Tisch. Wegen der enormen Zusatzkosten.

Die Planung für eine Verwaltungsnutzung weit vorangeschritten

Schloss Geyerswörth wird auch nach seiner Sanierung im Jahr 2023 bleiben, was es ist: Ein Verwaltungsgebäude. Diese Grundsatzentscheidung traf der Finanzsenat am Dienstag (26.3.2019). Bei ihrer Entscheidung folgten die Stadträte vor allem der Erkenntnis, dass ein für Ausstellungs- bzw. Museumszwecke notwendiges Raumprogramm nur mit einem enormen finanziellen und baulichen Aufwand erfüllt werden könnte. Zwischenzeitlich seien alle Planungen und Finanzierungsüberlegungen für eine Verwaltungsnutzung schon weit vorangeschritten. Die Raumanforderungen an ein Museum würden grundlegend von den Anforderungen an ein Verwaltungsgebäude abweichen. Bereits vor zwei Jahren war der einstimmige Beschluss gefasst worden, dass die derzeitige Nutzung des Gebäudes mit Verwaltungsräumen auch künftig beibehalten werden soll.
Nach dem einstimmigen Beschluss ist die museale Nutzung des bekannten Renaissancegebäudes als Ausstellungsort für Werke der Münchner Sammlung Goetz vom Tisch.

Der Kultursenat war vorher nicht gehört worden

In der kurzen Debatte hoben die verschiedenen Fraktionsvertreter/innen ihre weitgehend gleichen Positionen hervor. CSU-Sprecher Dr. Helmut Müller freute sich über die Klärung des Sachverhalts. »Ich bin von Anfang an gegen diese Pläne gewesen«, bekräftigte er seine Haltung. Auch Heinz Kuntke (SPD) bekundete, »er sei froh, dass aus den Überlegungen, in Schloss Geyerswörth eine Dependance der Münchner Sammlung Goetz einzurichten, nicht geworden ist«. Christiane Laaser (GAL) hielt der Verwaltung vor, dass der zuständige Kultursenat vorher nicht gehört worden sei. »Unsere ablehnende Haltung bei diesem Projekt bedeutet nicht, dass wir gegen Präsentiermöglichkeiten für moderne Kunst sind«, betonte Dieter Weinsheimer (BA). »Wir waren insbesondere auch deswegen dagegen, weil wir das geplante Projekt „Kunstraum – jetzt“ im ehem. Kesselhaus am Leinritt gefährdet sahen.«
OB Andreas Starke (SPD) hielt grundsätzlich fest, dass die Idee einer Ausstellung Goetz in Bamberg dennoch weiter verfolgt werde. Der Beschluss bedeute Sicht nur, dass dieses Projekt »eben nicht jetzt und nicht dort« verwirklicht wird.
27.3.19 Bilder: WeBZet. Hinweis: Die WeBZet ist unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! erreichbar. Zu dem Artikel äußern können Sie sich anhand der Kommentarfunktion unten. Die Kommentare werden wegen Missbrauchs zurzeit nicht direkt freigeschaltet. Bitte beachten Sie die Richtlinien für Kommentare > linke Spalte unter „Nachträgliche Kommentare“. Impressum und EU-Datenschutzgrundverordnung r. Spalte ganz unten.

Kommentare   
+8 # R. Pfaff 2019-03-28 00:42
Eine vernünftige Entscheidung. Natürlich wäre eine solche Sammlung reizvoll, aber eine Entscheidung dafür wäre den vielen großteils ehrenamtlich engagierten Kunst- und Kulturschaffenden, denen seit Jahren das Mantra von den leeren Kassen vorgebetet wird, nur äußerst schwer zu vermitteln gewesen.
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+2 # Der Bamberger 2019-03-31 11:47
Ich bin ja ein großer Freund der Kunst, aber ich begrüße nachhaltig die Entscheidung, die Sammlung Goetz nicht zu integrieren. Hieße das doch ewige Untertänigkeit und Devotheit den Münchener Gänglern gegenüber, was strikt abzulehnen ist. In Bamberg - da gerade in Mode - meint ein jeder mal zu dürfen und sich entweder die Taschen zu füllen, oder seine Eitelkeit zur Schau zu stellen.
Eine Kunsthalle wie in Schweinfurt beispielsweise wäre ideal. Ich fürchte jedoch, dass überschreitet die Kompetenz unseres Städtchens.
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+16 # Wolf H. 2019-03-28 07:29
Der WeBZet sei für diese spezielle Berichterstattung gedankt. Eine andere Zeitung hat da ganz speziell geeiert.
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-3 # Bergradfahrer 2019-03-28 09:47
Das Schloss soll weiterhin für Verwaltung genutzt werden. Zudem wird gerade ein monströses "Bürgerrathaus"fertig gestellt. Das führt mich zur naiven Frage: Wie viel Platz braucht denn die Stadt noch?
Im Lichte des sehr vernünftigen Vorschlags der CSU, dass sich die Stadt um Kitas kümmern soll, empfinde ich eine dahingehende Nutzung des Schlosses als durchaus adäquat. Es hat Charme und, wenn das Tor zu ist, entkommt keiner der Schützlinge.
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+5 # Weinsh 2019-03-28 11:08
Zu Bergradfahrer: Die Entscheidung für eine Verwaltungsnutzung von Schloss Geyerswörth begründet sich wesentlich in der hohen Bezuschussung für die Sanierung. Am 12.12.2018 konnte der Stadtrat Folgendes zur Kenntnis nehmen:

"Die Fortführung der Planungstiefe und zusätzliche Ergebnisse der Untersuchungen ergeben eine aktuell vorliegende Kostenberechnung in Höhe von 16,8 Mio. Euro brutto für die Sanierung des Rathauses Schloss Geyerswörth.

Wie bereits mitgeteilt, fanden mehrere Finanzierungsgipfel und Koordinationsgespräche mit unter­schiedlichen Fördergebern statt. Das Ergebnis der langen Verhandlungen ist eine großzügige Beteiligung von fünf Fördergebern:

Bundesmittel 7.150.000 €
Oberfrankenstiftung 1.500.000 €
Bayerische Landesstiftung 590.000 €
Städtebauförderung 1.000.000 €
Entschädigungs-Fonds Bayern 3.318.000 €
Summe:13.558.000 €

Dies entspricht einem Förderanteil von etwa 81% der Projektkosten. Somit verbleibt ein Eigenanteil der Stadt Bamberg in Höhe von 3,242 Mio. Euro.
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+5 # Bergradfahrer 2019-03-28 12:53
@ Weinsh
Es fühlt sich sicher prinzipiell erst mal schön an, wenn man Geld woanders her bekommt, wobei unterm Strich, egal aus wessen konkretem Budget man "beschenkt" wird, die Mittel letztlich immer aus Steuern kommen. Ich muss zugeben, dass ich bisher nur Budgets in der Privatwirtschaft verantwortet habe und von daher vermutlich grundsätzlich anders und vielleicht vom politischen und öffentlich-verwaltungstechnischen Aspekt betrachtet vollkommen falsch denke Darum stellt sich mir die Frage: Muss ich wirklich, nur weil es auf den ersten Blick furchtbar preiswert, etwas anschaffen, das zum Beispiel vor einer Kita nachrangig wäre?

Das erscheint mir einerseits stark planwirtschaftlich und zudem kurzfristig gedacht. Das Geld ist weg, ich habe etwas, das ich nicht brauche, und etwas, das ich brauche habe ich nicht. Bravo! ;-)
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+6 # CFRA2 2019-03-28 16:34
@HügelRadler
Sie haben da etwas falsch verstanden:
Es geht nicht darum, etwas "anzuschaffen" (= Sanierung) weil es "preiswert" ( = mit Zuschüssen) sei, sondern darum dieses Gebäude so zu sanieren, daß es nicht zerfällt. Diese Sanierung ist aber nur dann zu finanzieren, wenn genügend Zuschüsse (= ja, natürlich Steuergeld, aber hier aus gesamt Bayern) fließen.
Für ihre Sanierung zu einer Kita, gibt es kaum Zuschüsse! Deshalb kann eine erhaltende Sanierung von Geyerswörth so nicht erfolgen!
Aber wenn sie die „Planwirtschaft“ so nicht "brauchen", müssen sie scheinbar an zerfallenen Gebäuden Gefallen finden.
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0 # supi 2019-03-28 18:02
ja und was hat nun die sanierung der gebäudlichkeiten mit dieser kunstsammlung zu tun ? nichts einfach nichts. und wenn die stadt zuviel geld hat und damit liebäugelt, für so ne kunstsammlung geld auszugeben, soll die stadt erst mal vor ort ihre hausaufgaben machen, will heissen, was für die breite bevölkerung auf die beine stellen, die kunstsinnigen kommen schon nicht unter die räder
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+14 # Clavius1970 2019-03-29 06:18
Der Bergradler hat schon Recht und es nur zu sanft umschrieben. Dieser Staat ist längst schon die Beute einer immer größer werdenden Clique aus Politikern, Staatsbediensten und sonstigen Kostgàngern von Steuergeldern. Schaut man sich die Beamtentempel von Bayreuth über München bis Berlin an und vergleicht deren Zustand mit der Infrastruktur wie Schulen, Kindergärten Brücken, Straßen und bezahlbaren Wohnraum kann man die Unverschàmtheit dieses Menschenschlages deutlich erkennen. Sorry Herr Weinsheimer, hier sind auch Sie nicht die Lösung, sondern Teil des Problems.
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