Auf einen guten Tag

 

Weine nicht weil es vorbei ist, sondern lächle weil es schön war.
unbekannt

Eine "atemberaubende Neuerung" hat sich erledigt. Das Stadtmarketing hat die Idee, den Bamberger Faschingsumzug abends durchzuführen, abgeblasen. Zunächst bleibt alles so wie es ist.

Neben jedem Rad eines Fahrzeugs muss ein „Sicherheitsposten“ gehen

Die Aufregung kann sich jetzt wieder legen. Quer durch verschiedene Medien wurde die Idee des Stadtmarketing Bamberg abgelehnt, den traditionellen Umzug vom Nachmittag des Faschingsdienstags auf 18:30 Uhr am Samstag eine Woche vorher zu verlegen.
Als Gründe für den Sinneswandel wurde angegeben, dass die nötigen Sicherheitsauflagen weiter gestiegen wären. Im FT Bamberg (8.12.18) wird der Bamberger Polizeichef Thomas Schreiber zitiert: »Wir haben nichts gegen den Nachtumzug. Aber klar ist auch, dass es der Zeitpunkt notwendig macht, mehr Sicherheitspersonal als bisher an der Strecke zu postieren und auch rund um die Wagen.« Dazu muss man wissen, dass jetzt schon neben jedem Rad eines Faschingsfahrzeugs ein „Sicherheitsposten“ gehen muss. Der Grund dafür ist, dass z.B. herumtollende Kinder zu nahe an die Räder des Fahrzeugs kommen können. Sollte der Gaudizug in der Dunkelheit stattfinden, so wird befürchtet, dass manche erwachsene Zugbesucher möglicherweise schon von einem höheren Alkoholspiegel beeinträchtigt sind.

Die aktiven Umzug-Teilnehmer werden immer weniger

Weiter gilt allerdings für das Stadtmarketing der ursprünglich angegebene Grund für den Zeitenwechsel. Laut Citymanager Klaus Stieringer werden die aktiven Umzug-Teilnehmer immer weniger. Auch 2018 sei die Zahl der angemessen geschmückten Faschingswagen zurückgegangen. Andererseits sei die Zahl der Zuschauer am Straßenrand auf rd. 40.000 geschätzt worden. Sollte diese Entwicklung so weiter gehen, werden bald nicht mehr genügend Faschingswagen dabei sein, das Interesse beim Publikum wird zwangsläufig sinken und der Umzug wird eingestellt werden müssen.
Für den nächsten Fasching ist zunächst aber wieder ein Gaudiwurm am Dienstag-Nachmittag, den 5.3., um 14:30 Uhr vorgesehen.
9.12.18 Bilder: WeBZet; BBB. Hinweis: Die WeBZet ist unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! erreichbar. Zu dem Artikel äußern können Sie sich anhand der Kommentarfunktion unten. Die Kommentare werden direkt freigeschaltet. Bitte beachten Sie die Richtlinien für Kommentare. > linke Spalte unter „Nachträgliche Kommentare“. NEU: Umsetzung der neuen EU-Datenschutzgrundverordnung > öffne Impressum l. Spalte ganz unten.

Kommentare   
0 # supi 2018-12-09 19:24
na hoch die humpen, wir lassen uns bestimmt nicht lumpen
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+6 # Baba Yaga 2018-12-10 18:08
Bamberg hat eine weitere Prekariatsveranstaltung verpasst Tragisch.
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B 22

bäkeän: bekehren.
Dän wä mä scho aa nu bäkeän. - Den werden wir schon noch überzeugen (ggf. durch Kraftaufwendung).

-

bäkumma: bekommen.
Däs is mä ned bäkumma. Das hat mir nicht gut getan.

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bai, bain: bei.
Eä geed üwähaubd ned bai. Er kommt überhaupt nicht zu uns/auf unsere Seite/macht nicht mit!
Bai maina Seel ned!  Bei meiner Seele nicht!
Du i grood bain Ässn schdöän? Stör ich gerade beim Essen?

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Baiän: Bayern.
Miä köän dswoä dsä Baiän, obbä miä sän Franggn. Wir gehören zwar zu Bayern, sind aber Franken.

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baichdn: beichten.
Däs braugsd fai ned dsä baichdn. Wörtl.: Das braucht du nicht beichten! Oder: Das ist doch nicht so schlimm!
Eä hod mäs scho gäbaichd, wänn ä haamkumma is. Er hat mir´s schon erzählt, als er heimgekommen ist.

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Baidrooch, Baidreech: Beitrag, Beiträge.
Hosd dain Baidrooch scho bädsoold? Hast du deinen Beitrag schon bezahlt?

Di Baidreech hindnnoochlaafm, däs hob i gfrässn! Den Beitrag(zahlern) hinterherlaufen (müssen), das ist mir richtig lästig. 

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