Auf einen guten Tag

 

Das Göttliche ist wie eine Dimension, die uns manchmal erreicht, die wir aber nicht betreten können.

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Redensarten und Redeweisen

B 14

badschn: patschen. klatschen, schmatzen.
Di hom goä nimmä aufköäd dsä badschn. Die haben gar nicht mehr aufgehört zu klatschen (Beifall).
Iech hob däs scho hunnädmol gsochd, du sollsd ned so badschn! Ich habe es dir schon hundertmal gesagt, du sollst nicht so schmatzen.

-

Badschn: Schimpfwort. Patsche. Niederlage.
Doo hom mä dä a Badschn grichd! Da haben wir eine (herbe) Niederlage hinnehmen müssen.
Woos willn di old Badschn? Was will denn die alte ... 

-

bädschn: Hin- und herrennen.
Höäd ändlich auf dsä bädschn! Hört endlich auf (dauernd) hin- und herzurennen.

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Schon vor Jahren wurde der Antrag gestellt, zu Ehren des früheren Oberbürgermeisters Dr. Mathieu eine Straße zu benennen. Zusagen gab es schon, aber keine Verwirklichung.

Rund 11.000 Wohnungen waren gebaut worden

Vor wenigen Wochen wurde seitens der städtischen Pressestelle an den 100. Geburtstag von Mathieu erinnert. Viele Lobesworte wurden in einer Verlautbarung der gebraucht. Über 24 Jahre lenkte Mathieu (CSU) die Geschicke der Stadt in einer bewegten Zeit, die vor allem von Wachstum geprägt war. Am 14. März 2019 wäre der Ehrenbürger der Stadt Bamberg, der am 8. September 1995 im Alter von 76 Jahren verstarb, 100 Jahre alt geworden. Die Schaffenskraft des Alt-OB wurde gewürdigt, die sich besonders im Wachstum Bambergs auswirkte: Verdoppelung des Stadtgebiets, bedingt durch die Gebietsreform 1978, von 2730 auf 5349 Hektar. Dann der Bau von rund 11.000 Wohnungen, um der stark wachsenden Bevölkerung eine Bleibe geben zu können. Die letzten Baracken für Kriegsflüchtlinge verschwanden. Die WeBZet hat in ihrem Bericht `24 Jahre im Dienst für „seine Stadt´“ v. 13.3.19 die Lobesworte zitiert.

Als „Mann der alten Schule“ in Erinnerung

Nun hat die BA-Stadtratsfraktion Oberbürgermeister Andreas Starke daran erinnert, dass es schon vor neun Jahren einen Antrag gab, eine Straßen nach Mathieu zu benennen. Der Vorschlag sei auch in die Liste für künftige Straßenbenennungen aufgenommen worden.
Anlass war damals der 15. Todestag von Mathieu.
Jetzt schrieb der Vorsitzende der BA-Fraktion im Bamberger Stadtrat, Dieter Weinsheimer, an OB Starke und erneuerte diesen Antrag. Persönlich begründete Weinsheimer diesen Antrag damit, dass er mittlerweile einer der wenigen Stadträte sei, die den Oberbürgermeister Dr. Mathieu noch aktiv im Amt erlebt bzw. mit ihm zusammengearbeitet hätten. Ihm sei Mathieu als „Mann der alten Schule“ in Erinnerung, »für den ich aus heutiger Sicht noch mehr Wertschätzung als damals empfinde«, schrieb Weinsheimer.

Andreas Starke antwortete in einem Schreiben an die BA-Fraktion: Die Stadt Bamberg folgt der Empfehlung des Bayerischen Staatsministeriums des Inneren, »dass für Benennungen im räumlichen Zusammenhang von Neubaugebieten thematisch verknüpfte Begriffe verwendet werden sollten, z.B. Maler, Blumen oder regionalspezifisch gerade in diesem Viertel bekannte historische Persönlichkeiten.
So wurden die Straßen im Ulanenpark nach bekannten Persönlichkeıten benannt, die in der Wunderburg gewirkt hatten, für die Straßenneubenennungen in Gaustadt wählte man ehemalige Flurnamen.«
Eine Neubenennung einer einzelnen Straße, die aufgrund ihrer Lage und Bedeutung, dem Gedenken an den ehemaligen Oberbürgermeister und Ehrenbürger der Stadt Bamberg gerecht werden konnte, habe es leider in den letzten Jahren noch nicht gegeben. Starke betont jedoch seine Zusage, »dass die Verwaltung auch bei künftigen geeigneten Straßenbenennungen besonders darauf achtet, dass die ´Benennung einer Straße nach dem früheren Oberbürgermeister Dr. Theodor Mathieu´ Berücksichtigung findet.« (>Musterbild l.)
24.4.19 Bilder: WeBZet. Hinweis: Die WeBZet ist unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! erreichbar. Zu dem Artikel äußern können Sie sich anhand der Kommentarfunktion unten. Die Kommentare werden wegen Missbrauchs zurzeit nicht direkt freigeschaltet. Bitte beachten Sie die Richtlinien für Kommentare > linke Spalte unter „Nachträgliche Kommentare“. Impressum und EU-Datenschutzgrundverordnung r. Spalte ganz unten.

Kommentare   
+23 # cunningham 2019-04-24 10:38
"Dann der Bau von rund 11.000 Wohnungen, um der stark wachsenden Bevölkerung eine Bleibe geben zu können."
Dieser Mann hat etwas für die Bürgerschaft bewegt. Mit unserem amtierenden Wohnraumverhinderungs-OB wird das wohl nix mehr. Mit einer gelungenen Konversion hätte man sehr einfach die Wohnungsnot lindern können. Aber da waren andere Dinge wichtiger, wie z.B. die Ansiedelung der Bundespolizei ("Lottogewinn"), oder andere Zentren, die unser schönes Bamberg schön bunt machen.
Antworten | Dem Administrator melden
+4 # supi 2019-04-24 19:11
* Eine Neubenennung einer einzelnen Straße, die aufgrund ihrer Lage und Bedeutung, dem Gedenken an den ehemaligen Oberbürgermeister und Ehrenbürger der Stadt Bamberg gerecht werden konnte, habe es leider in den letzten Jahren noch nicht gegeben *

hieran wird sich wohl so schnell nichts ändern, denn

* Die Stadt Bamberg folgt der Empfehlung des Bayerischen Staatsministeriums des Inneren, »dass für Benennungen im räumlichen Zusammenhang von Neubaugebieten thematisch verknüpfte Begriffe verwendet werden sollten, z.B. Maler, Blumen oder regionalspezifisch gerade in diesem Viertel bekannte historische Persönlichkeiten.
So wurden die Straßen im Ulanenpark nach bekannten Persönlichkeıten benannt, die in der Wunderburg gewirkt hatten, für die Straßenneubenennungen in Gaustadt wählte man ehemalige Flurnamen.« *

was lernen wir daraus :

maler und blumen haben vorrang
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-4 # Baba Yaga 2019-04-25 12:25
Der Vorschlag ist langweilig und Dröge. Was wir brauchen, sind originelle Straßennamen, die man sich gerne in den eigenen Briefkopf schreibt.
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+3 # Werner 2019-04-25 22:01
Und wo soll diese Straße sein?

Vielleicht da, wo der Lange und die Huml jetzt bauen, aber ich abgewiesen worden bin.

Schönen Dank, Klüngel.
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+2 # gummimantel 2019-05-02 07:47
Lagarde Neubaugebiet
bamberg besteht schon lange nicht mehr nur aus dem berggebiet!

und er hatte doch auch einen hohen anteil daran, dass sich unser verhältnis zu den "besatzern" so sehr gebessert hatte.
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