210408Titelbild-1200

Auf einen guten Tag

 

Richte nie den Wert des Menschen schnell nach einer kurzen Stunde. Oben sind bewegte Wellen, doch die Perle liegt am Grunde.

Otto von Leixner, (1847 - 1907), dt. Novellist, Dichter u. Literaturgeschichtler

Aktuelles zur Corona-Situation ERLEICHTERUNGEN AB DEM 6. MAI   öffnen

Schutz für den Großen Eichenbock

Auch die Stadt Bamberg bemüht sich, “ihren” Beitrag zur Umsetzung des Pariser Klimaschutz-Abkommens zu leisten. Dazu gehört ein Klimaanpassungskonzept und ein/e „Klimaschutzmanager/in“.

Maßnahmen mit besonderer zeitlicher Dringlichkeit und sachlicher Wichtigkeit

Vor fast genau fünf Jahren wurde in Paris nach langen Verhandlungen ein umfassendes Klimaschutz-Abkommen beschlossen, das alle 196 Staaten und die EU in die Pflicht nimmt. Es war der Startschuss für einen Marathon des politischen und wirtschaftlichen Wandels weltweit. Wie alle internationalen, multilateralen Vereinbarungen steht und fällt aber die Bedeutung der Pariser Beschlüsse weniger mit dem politischen Willen, der dahintersteckt. Es muss eher so sein, dass auf allen Ebenen des politischen Handelns Maßnahmen getroffen werden. Gerade auch auf kommunaler Ebene.
Für den Raum Bamberg wurde ein Klimaanpassungskonzept entwickelt und eine Planstelle „Klimaschutzmanager/in“ eingerichtet bzw. die Förderung beantragt und die Stelle ausgeschrieben.
Um eine 100%ige Förderung dieser Planstelle zu erhalten, ist u. a. ein Beschluss zur schrittweisen Umsetzung der Maßnahmen aus dem Klimaanpassungskonzept zu fassen, das für die Region Bamberg seit Juli 2020 vorliegt. Darin enthalten sind Maßnahmen mit besonderer zeitlicher Dringlichkeit und sachlicher Wichtigkeit.

Auszüge aus dem Klimaanpassungskonzept:
•  Die Stärkung von Rad- und Fußverkehr und Förderung des ÖPNV. Schutz dieser Verkehrsteilnehmer vor Extremwetter – Vorbereitung einer zunehmenden Verschiebung der Verkehrsmittelwahl (Modal Split).
•  Die Erstellung eines integrierten ÖPNV-Konzepts für Stadt und Landkreis Bamberg mit dem Ziel, PKW-Fahrten auf öffentliche Verkehrsmittel (möglichst mit elektrischer, regenerativ gewonnener Energie betrieben) zu verlagern.
•  Extremwetter- und Hitzeschutz von Klein- und Schulkindern. Besondere Verantwortung von Kitas/Kindergärten und Schulen. Vorsorge durch bauliche, gestalterische und verhaltensbezogene Maßnahmen.

Keine Umsetzung ohne Stellungnahme des Finanzreferates

•  Wärmeschutz und Verbesserung der Aufenthaltsqualität z.B. durch mehr Bänke in Schattenbereichen, mehr Stadtgrün in besonders exponierten touristischen „Hot-Spots“, schattenspendende Elemente über exponierten Straßen und Plätzen, mehr Wasser in der Stadt durch Ausbau von Trinkbrunnen.
•  Erhalt des Lebensraums für den Großen Eichenbock im Hain. Der Große Eichenbock ist eine „Urwald-Reliktart“, die vom Aussterben bedroht ist. Daher benötigt sie besonderen Schutz.
Waldumbau durch Wechsel der Baumart(en) und der Waldstruktur, damit langfristig klimastabile Waldbestände entstehen.
•  Entwicklung eines kommunalen Starkregenmanagements.
•  Konzepte zur Ent- und Versiegelung von Flächen. Flächen zur Niederschlagsversickerung/ -rückhalt und als Standort für bestimmte Tier- oder Pflanzenarten.
•  Chancen für Unternehmen identifizieren und nutzen. Die Umsetzung von Klimaanpassungsmaßnahmen bietet im Gebäude- und Gewerbebereich dem regionalen Handwerk neue Aufträge. Neue Produkt- und Geschäftsmodelle könnten sich aus dem Zusammenspiel von Klimawandel und demografischem Wandel ergeben.

Vom Stadtrat wurde beschlossen, die Maßnahmen aus dem Klimaanpassungskonzept im Rahmen der haushaltsrechtlichen Möglichkeiten schrittweise umzusetzen. Sofern einzelne Maßnahmen mit Kosten verbunden sind, “ist vor einer Umsetzung die Stellungnahme des Finanzreferates einzuholen”, heißt es im Verwaltungsbericht zum Thema.
16.12.20 Bilder: webzet. Hinweis: Die webzet-blog ist unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! erreichbar. Zu dem Artikel äußern können Sie sich anhand der Kommentarfunktion unten. Die Kommentare werden nach einer Überprüfung gemäß der Richtlinien für Kommentare (s. unten) freigeschaltet.

Kommentare   
0 # supi 2020-12-17 19:13
also ich weiss net, irgendwie wohl nix verstanden ? eichenbock, klimamangement ? ich weiss net, bockiges personal umgibt mich den ganzen tag und mit managen bin ich ständig beschäftigt, bloss blöd ich komm net in den hain
Antworten | Dem Administrator melden
Kommentar schreiben

 Bamberchä Deutsch

 

Redensarten und Redeweisen

B 71

Bood:   Bad, Pate.
Is aans in Bood? Ist jemand im Bad?
Eä is fai mai Bood. Er ist (fai) mein Pate.

-

Boodä:   Bader. Dentist, Frisör. 
Gesd dsun Boodä? Gehst du zum Frisör?

-

Böödäla:   kleiner Trockenboden. 
Däs häng mä naufm Böödäla. Das hängen wir (hinauf) in den kleinen Trockenboden.

-

Boodhoosn:   Badehose. 
Vägäss fai dai Boodhoosn ned! Vergiss (fai) deine Badehose nicht!

-

Boodla: Tauf- oder Firmpate. Patenkind, kleines Boot. 
Früä is äs Boodla mid sain Boodla draun bai Buuch gän Boodla gfoän. Früher ist der Pate mit seinem Patenkind draußen bei Bug gern (mit dem) Haindampfer gefahren.

-

Boodn:   Boden, Baden. Speicher. 
Däs is a Foss oona Boodn.  Das ist ein Fass ohne Boden.

Miä grieng an noia Boodn. Wir kriegen einen neuen Boden (gelegt).
Geesd hoid mid dsun Boodn? Gehst du heute mit zum Baden (ins Schwimmbad).
Mai Aismboo is drom Boodn. Meine Eisenbahn ist oben (im) Boden (gelagert).

-

boodnlos:   bodenlos.
So a boodnlosa Frächhaid, wi däs, is mä nuch ned so laichd widäfoän. So eine bodenlose Frechheit, wie das, ist mir noch nicht so leicht wiederfahren.

Forts

Die webzet-blog hat keine Mitglieder. Der Hinweis ist systembedingt.

Aktuell sind 14 Gäste und keine Mitglieder online

495 3/21-465-3043 1473 Insgesamt 1740800

Kubik-Rubik Joomla! Extensions

Richtlinien für Kommentare

Die Kommentarfunktion der webzet-blog wird bei manchen Themen intensiv genutzt. Leider auch mit destruktiver Absicht. „Richtlinien für Kommentare“ sollen vor Missbrauch schützen. 

Weiterlesen ...

Copyright © 2015.