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Auf einen guten Tag

 

Das Leben verlangt von den Menschen sehr oft, dass sie Dinge wegstecken, für die sie gar keine Taschen haben.

Hanna Berheide, dt. Schriftstellerin

 

Aktuelle Corona-Fallzahlen in Stadt und Landkreis Bamberg

Stand:  30. November 2020, 16.00 Uhr

Aktive Fälle 925 +61 zum Vortag,  davon Stadt Bamberg: 359 +21 z.V.  // Lkr. Bamberg: 566  +40 z.V.

7-Tages-Inzidenz (Quelle: RKI, 30.11.20): Stadt Bbg: 107,3   // Lkr. Bbg 100.6    

Quelle: Landratsamt Bamberg  >  Aktuelle Corona-Fallzahlen (landkreis-bamberg.de)

Beim geplanten Regionalen Omnibusbahnhof in Bamberg, einem Drehkreuz für den Verkehr zwischen Stadt und Landkreis, geht nichts voran. Im Kreistag gibt es jetzt Streit über den Standort.

Andere Busbahnhöfe sind deutlich größer

Landrat Johann Kalb (CSU) hat im Umweltausschuss des Kreistages geäußert, ein Vergleich mit bestehenden Busbahnhöfen anderer Städte habe gezeigt, dass der Platz am Bamberger Bahnhof eventuell nicht reicht. Bisher soll der ROB im Zwickel zwischen Ludwigstraße und Zollnerstraße verwirklicht werden. Der Landrat meint nun, weil wegen der Haltung der Bahn in unabsehbarer Zeit ohnehin nichts passiere, solle man erneut Alternativen prüfen. Seine Folgerung: „Die Konzeption für einen ROB in Bamberg muss zeitnah und ohne Denkverbote mit der Stadt Bamberg besprochen werden.“
Über die Diskussion im Kreistag des Landkreises Bamberg hat der FT in seiner Ausgabe am 26.11.19 berichtet. Landrat Kalb habe seine Haltung damit begründet, weil das Gelände am Bahnhof zu klein sei. Auf Nachfrage des FT-Redakteurs erfuhr dieser aus dem Landratsamt, dass beispielsweise in Amberg für 30 Buslinien an maximal 20 Bussteigen rd. 5100 Quadratmeter zur Verfügung stünden. Umgerechnet also 255 Quadratmeter pro Bussteig. In Forchheim sei sogar noch mehr Platz. Das Grobkonzept ROB Bamberg sehe bei einer Fläche von rund 3100 Quadratmetern 20 Bussteige vor. Umgerechnet also nur 160 Quadratmeter pro Bussteig. Es könnte also eng werden am Bamberger Bahnhof. Eine sehr dichte Anordnung von Bussteigen berge das Risiko von regelmäßigen Problemen im verkehrlichen und betrieblichen Ablauf.
Landrat Kalb folgerte aus diesen Erkenntnissen seine Fragestellung, ob es nicht sinnvoller wäre, einen anderen Standort für den ROB zu suchen.

Die Stadt Bamberg beharrt auf Standort am Bahnhof

Laut FT stießen die Anmerkungen des Landrats auf unterschiedliche Resonanz: Die Fraktionen von SPD und Grünen im Kreistag sprachen von „Nebelkerzen“, die Kalb zünden würde, um von eigenen Versäumnissen abzulenken. Aus ihrer Sicht gebe keinen besseren Standort als am Bamberger Bahnhof. Schon deshalb, weil die Fahrgäste möglichst wenig und ohne lange Wege umsteigen können müssen. Die Stadt Bamberg beharrt darauf, am Bahnhof den idealen Standort zu haben, auch für eine 20-prozentige Verkehrssteigerung. Auch aus der CSU-Fraktion im Kreistag soll man sich tendenziell für die Nähe zum Bahnhof Bamberg ausgesprochen haben. Es wird aber auch Untätgkeit im Bamberger Rathaus kritisiert.
8.12.19 Bilder: WeBZet. Hinweis: Die WeBZet ist unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! erreichbar. Zu dem Artikel äußern können Sie sich anhand der Kommentarfunktion unten. Die Kommentare werden wegen Missbrauchs zurzeit nicht direkt freigeschaltet. Bitte beachten Sie die Richtlinien für Kommentare > linke Spalte unter „Nachträgliche Kommentare“. Impressum und EU-Datenschutzgrundverordnung r. Spalte ganz unten.

Kommentare   
-7 # supi 2019-12-09 17:24
nun wenn man sich am bahnhof die örtlichkeiten, die verkehrsführung, die vorhandenen flächen anschaut, die verkehrsentwicklung der zukunft, dies soll ja öffentlicher personenverkehr sein, mit einrechnet, dann hat irgendwie der landrat gar nicht mal so unrecht, wenn er anregt, an einem anderen platz zu suchen, denn dort wird es wenig bis überhaupt nichts
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+4 # Bernhard 2019-12-15 01:05
Jeder andere Standort als der Bahnhof wäre grober Unfug und widerspricht der Verbindung der wichtigsten ÖPNV - Bahn und Bus.
Ein menschenleerer ROB auf der "grünen Wiese" wäre andererseits gutes Material für die Satiremagazine.
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Binsl, Bänsl:   Schimpfwort. Pinsel. 

Woos willn deä Binsl scho widdä doo? Was will denn der Pinsel schon wieder tun/machen.

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Binsn:   Binsen. 

Däs is doch scho längsd nai di Binsn ganga. Das ist doch schon längst in die Binsen gegangen (=gescheitert).

Binsn|woähaid:   Binsenwahrheit. 

Doo hod sich widdä amol a olda Binsnwoähaid bäwoähaid. Da hat sich wieder einmal eine alte Binsenwahrheit bewahrheitet.

-

bissäla, bissla:   bisschen. 

Dsu, rudsch a bissäla, donn bass i aa nuch noo! Geh zu, rutsch ein wenig (auf), dann pass ich auch noch hin.

-

Bissgurn:   streitsüchtige Frau. 

Nimm di fai voä dera oldn Bissgurn in Ochd! Nimm dich (fai = unübersetztbares Füllsel) vor der alten Bissgurken in Acht.

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Biwl:   Bibel.

Däs schdedd scho in dä Biwl gschriem. Das steht schon in der Bibel geschrieben.

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bläa, bleea:   blähen. 

Blää doch di Sach ned unnödich auf! Bläh/blas doch die Sache nicht unnötig auf!

Miech bleea di Linsn. Mich blähen die Linsen.

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