Auf einen guten Tag

 

Das Gefühl des moralischen Unterschiedes ist mir eine weit wichtigere Instanz als meine Vernunft.
Friedrich Schiller, dt. Dichter

 

 

Bamberchä Deutsch

 

Redensarten und Redeweisen

B 36
Bauän|fümbfä: Bauernfünfer. Schlitzohr.
Deä Bauänfümbfä hod mi aamol übäs Ooä kaud, a dswaidsmol bassiäd mä däs nimmä. Der Bauernfünfer hat mich einmal übers Uhr gehauen, ein zweites Mal passiert mir das nicht mehr.

-

Bauänramml: Bauernrammel.
Du Bauänramml, du raigschnaidä! Du hergelaufener Bauernrammel/-lümmel.

-

Bauärai: Bauerei. Hausbau oder Landwirtschaft.
Edsd langd mäs mid dä Bauärai. Jetzt reicht mir´s mit der Landwirtschaft/Feldarbeit/Hausbauerei.
Mid dä Bauärai is nimmä waid heä. Mit der Landwirtschaft ist es nicht mehr weit her/kein Staat mehr zu machen.

-

Bauch, Böchd, Boich: Bauch, Bäuche.
Mai Bauch hod aa mai Gäld gäkosd. Mein Bauch hat auch mal Geld gekostet.
A Böchd grössä wi dä annä. Ein Bauch größer als der andere.
Boich aidsieng, iech will durch! Bäuche einziehen, ich will durch!

-

Bauchä: missglückter Kopfsprung ins Wasser mit Bauchlandung.

-

Bauch|loodn: Bauchladen. Hosentür.
Schau noo, deä hod sain Bauchloodn offm! Schau hin, der hat seine Hosentür offen.

-

bävoä, bävoäsd: bevor, vorher.
Bävoä du mä fai beedn! Zuvor beten wir.
Bävoäsd mi hausd, sooch i deäs liebä. Bevor du mich schlägst, sag ich dir´s lieber.

Forts.

B 35
Bäsuch: Besuch.
Och Good, scho widdä a Bäsuch! Ach Gott, schon wieder Besuch!

-

bäsuffm: besoffen. betrunken.
Iech woä gands schöö bäsuffm. Ich war ganz schön betrunken.

-

Bäsuffnä, Bäsuffna: Besoffener. Betrunkene.
Di Bäsuffna un di klan Kinnä soong di Woähaid. Die Betrunkenen und die kleinen Kinder sagen die Wahrheit.

-

bäsuung: besuchen.
Du kosd mi amoll bäsuung. Du kannst mich auch mal besuchen.

-

baua: bauen. sich verlassen auf.
Ned drauf baua könna. Sich nicht darauf verlassen können.

-

Bauä: Bauer.
Wos dä Bauä ned kännd, däs frissd ä ned. Was der Bauer nicht kennt, das frisst/isst er nicht.

B 34

Bäsd: Pest.
Doo schdinggds wi di Bäsd. Da stinkt es wie die Pest.

-

Basdl: Sebastian.
Geesd aa mid dä Basdlbrodsässion? Gehst du auch mit zur Sebastianiprozession?

-

Bäson, Bäsona, Bäsönla: Person(en), Persönchen.
Wivill Bäsona said dä dänn? Wieviele Personen seid ihr denn?

Si is a nedds Bäsonla. Sie ist ein nettes Persönchen.

-

bäsorng: besorgen. einkaufen, tadeln.
Kosd mä bai di Bosch an Abbäraad bäsorng? Kannst du mir bei Bosch einen Apparat besorgen?
Du mussd mäs doch ned immä voä di annän Loid bäsorng. Du musst mirs doch nicht immer vor den anderen Leuten besorgen. Hier: Du musst mich doch nicht immer vor den anderen Leuten beschimpfen/ausschimpfen.
Di hod mäs dä bäsorchd! Die hat es mir´s (vielleicht) besorgt (die Meinung gesagt).

-

bassäd: würde passen.
Däs bassäd dä so, dass mai Fraa bai diä saubä mächd, däs kummd ned nai di Düüdn. Das würde dir so passen/gefallen, wenn meine Frau bei dir sauber macht, das kommt nicht in die Tüte (nicht infrage).

-

bassd: passt. geht auf.
Däs bassd, wi di Fausd aufs Aach. Das passt, wie die Faust aufs Auge.
Däs bassd scho so/bassd scho! Das passt schon so. 

B 33

bäschissn: beschissen. betrogen. schlecht.
Iech glaab, di hom mi bäschissn.  Ich glaube, die haben mich betrogen. 

Dä Dsälod schaud bäschissn aus. Der Salat sieht (aber) nicht gut aus.
A bäschissns Wäddä is hoid.  Schlechtes Wetter heute.
Deä hod mi bäschissn, auf Doifl kumm raus. Der hat mich betrogen, auf Teufel komm´ raus.

-

bä|schoiäd: bescheuert. verrückt.
Iech glaab, dassd du a weng bäschoiäd bisd. Ich glaube/meine, dass du etwas bescheuert bist.

-

bä|schööninga: beschönigen.
Du nä niggs bäschööninga, nä raus mid dä Woähaid! Tu nichts beschönigen (Beschönige nichts), raus mit der Wahrheit.

-

bäschraia: beschreien.
Bäschrais nä ned! Lob es/Sag´s nicht so laut!.

-

bäschummln: beschummeln. 

Diech blöödn Hund hom si doch hindn un voän bäschummld! Dich blöden Hund/Kerl haben sie doch hinten und vorne bechummelt.

B 32

Barras|henggl, Barrashengsd:  Barrashengst. Militarist.
Höä mä auf mid dän oldn Barrashenggl! Hör mir auf mit diesen alten Militaristen!

-

Bäschaid, bäschaid: Bescheid, bescheid.
Hosdn scho dain Bäschaid? Hast du schon deinen Bescheid? 

Deä Freggä waass in allän Bäschaid. Der Kerl weiß (doch) in allen (Dingen) Bescheid,

-

bä|schaissn: bescheißen.
Miä bäschaissn eälich. Wir bescheißen/betrügen ehrlich.

-

bä|schdee: bestehen.
Deä dud scho long nimmä bäschdee. Der besteht/Den gibt es schon lange nicht mehr.

-

bä|schdimma: bestimmen.
Du hosd fai doo üwähaubd niggs dsä bäschdimma, dassd däs wassd! Du hast hier überhaupt nichts zu bestimmen, dass du es weißt.

-

bäschdimmd: bestimmt.
Eä kummd bäschdimmd. Er kommt bestimmt/ganz sicher.
Weä hodn däs bäschdimmd? Wer hat das bestimmt/angegeben?

-

Bäschdimmdä, Bäschdimmda: Bestimmte(r).
Iä Oldä is a gands Bäschdimmdä! Ihr Alter/Ehemann ist ein ganz Bestimmter/Besonderer.

B 31

bäreedn: bereden. kritisieren.
Du mä hald ned immä alläs bäreedn! Tu mir halt nicht immer alles bereden/kritisieren.

-

barfäs, barräs, barräfüüssichs: barfuß.
Früä sän di Kinnä barräs nai dä Schuul gäloffm. Früher sind die Kinder barfuß in die Schule gelaufen.

-

bariän: parieren. gehorchen.
Dassd dä mä joo bariäd! Dass ihr mir (ja) gehorcht!

-

bäroia: bereuen.
Däs wäsd mä nu bäroia! Das wirst (mir) noch bereuen!

B 30

Bärbädiggl: Perpendikel. Uhrenpendel.

-

Bärch: Berg.
Doo schdenn dä di Hooä dsä Bärch, wännsd sowos höäsd. Da stehen dir die Haare zu Berg, wenn du so etwas hörst.
Bärch und Dool kumma ned dsam, obbä di Loid, hod dä buggläd Schnaidä gsochd, wi ä nain Groom gäbolläd is. Berg und Tal kommen nicht zusammen, aber die Leute. Das hat der bucklige Schneider gesagt, wie er in den Graben gefallen ist. 

-

Bärchämänd: Pergament(papier)
Wänn si mä a weng Bärchämänd geem deedn, donn ko i main Karbfmkobf mied haamneema. Wenn Sie mir ein wenig Pergament(papier) geben täten, dann kann ich mein Karpfenkopf mit heimnehmen. (In der Gaststätte zur Bedienung.)

-

Bärchäs: Sabbatbrot, Weißbrot, großer Mohnzopf.

-

bärchwäds: bergwärts. bergauf.

-

bäraid: bereit. 

Däs aana muss mä soong, eä woä immä bäraid, wännsd na gäbrauchd hosd. Das Eine muss man sagen, er war immer bereit, wenn du ihn gebraucht hast.

-

bäraid|schdee: bereitstehen.

B 29
Bandsä: Panzer. schwerfälliger Mensch, früher oft gegen dickleibige Frauen
Däs is dä rainsd Bandsä. Das ist ein richtiger (reiner) Panzer.

-

Bangä: Pankraz.

-

banschn: panschen. verfälschen.
Deä Wain schmäggd wi gäbanschd. Der Wein schmeckt wie gepanscht.

-

bänsioniän: pensionieren.
Dän hom si aa scho bänsioniäd. Den haben sie auch schon pensioniert.

-

baraad: parat.
Dooch un Nochd baraadschdee. Tag und Nacht bereitstehen.
Däs muss mä soong, eä schdeed immä baraad, wänn mä na brauchd. Das muss man schon sagen, er steht immer bereit/parat, wenn man ihn braucht.

-

Barablü: Parapluie. Regenschirm.
Hosd dain Barablü däbai? Hast du deinen Regenschirm dabei?

-

Baraggä: Barackenbewohner, Asozialer
Hau ob, du Baraggä! Hau ab, du Aso.

-

Baragrofm|raidä, Baragrofmhengl, Baragrofmhengsd: Paragraphenreiter. Bürokrat.

-

B 28
bambln: baumeln. hängen.
Di Baala bambln lossn. Die Beinchen baumeln lassen.

-

Bams, Bamsn: Kind(er).
Daina Bamsn solln ruich sai! Deine Kinder sollen ruhig/still sein.

-

bänaidn: beneiden.
Deä is aa ned dsä bänaidn. Der ist auch nicht zu beneiden.

-

Banda, Bandi: Bande.
Iä said mä dä so a Banda! Ihr seid mir so (dä) eine Bande!

-

Bändl: Band. Schuhsenkel.
Di hod na gands schöö on Bändl. Die hat ihn ganz ganz schön am Band.
Mach dai Bändl dsu, bisd noofliechsd! Mach/schnür deinen Schuhsenkel zu, bist hinfällst! (sonst fällst noch hin)

B 27
Bamberch: Bamberg.
Bamberch muss mä mööng! Bamberg muss man mögen!

-

Bamberchä, Bamberchära: Bamberger(in).
Sän si aa a Bamberchä?  Sind Sie auch eine Bambergerin?

Si is a richdicha Bamberchära. Sie ist eine richtige/echte Bambergerin.

-

Bamberchä Höänla: Bamberger Hörnchen.
A Kaffee oona Höänla is wi a Kuss oona Schnöänla. Ein Kaffee ohne Hörnchen ist wie ein Kuss ohne Schnurbärtchen.

-

Bambfäs, Bframbf, Bfrombf: Fraß, minderwertiges Essen.
Dän Bfrombf kosd sälwä ässn. Diesen Fraß kannst selber essen.

-

bambich: pampig.
Weä mä fai ned bambich! Werd´ mir bloß nicht pampig/aufmüpfig.

B 26
bäldsn: faulenzen.
Deä bäldsd si wos. Der faulenzt ...

-

bälfän: schimpfen, husten.
Höä auf dsä bälfän! Hör auf zu schimpfen!
Di bälfäd scho drai Dooch. Die hustet schon seit drei Tagen.

-

Balggn: Balken.
Deä lüüchd, dass si di Balggn bieng. Der lügt, dass sich die Balken biegen.

-

Balmäs: Kopf.
Deä hod dä an Balmäs aufsidsn! Der hat (vielleicht) einen Kopf drauf (aufsitzen)!

-

bälln: bellen. schimpfen.
Woos si nä scho widdä dsä bälln hod? Was sie denn schon wieder zu schimpfen hat?
Di Hünd, wuu bälln, di baissn ned. Hunde die bellen, beißen nicht.

-

bämbän: klopfen, hämmern, schmieden.
Wos ä nä scho widdä dsä bämbän hod, deä old Bämbärä! Was er schon wieder zu klopfen hat, der alte Klopfer.

B 25
Bälds: Pelz
Eä ko a eländä Bälds sai. Er kann ein elender Pelz sein.
Weä sainän Körbä woolbäwoäd, dreechd sainän Bälds bis Himmlfoäd. Wer seinen Körper wohlbewahrt, trägt seinen Pelz bis Himmelfahrt.

-
Bäldsä: Faulenzer.
Bäldsä hom mä scho gänuch. Faulenzer haben wir schon genug.

-
bäldsäd, bälsi, bälsich: pelzig, ohne Gespür.
Deä Räddich is bälsäd. Der Rettich ist 
Däs is dä a bälsädä Hund, a bälsädä! Das ist vielleicht ein dickfelliger Hund.
Mai Füüss sän gands bälsich. Meine Füße sind ganz pelzig (gefühllos).

-
bäldsäna Bäldskabbm: pelzerne Pelzkappe, unnötige Wiederholung.
Däs is doch a bäldsäna Bäldskabbm, wosd doo redsd! Das ist doch ein unnötiges Wiederholen, was du da redest. 

-

Bälds|goschn: Pelzgoschen. hartnäckiges Mundwerk.
Hald dai Bäldsgoschn! Halt dein ... Mundwerk.

B 24

Baiwäs: Beifuß.
Noo aana Endn köäd a weng Baiwäs. Zu/an eine/r Ente gehört etwas Beifuß.

-

bal: bald. fast, beinahe.
Eä woä scho bal doo. Er war schon bald da.

-

balaib, bailaib: beileibe. wirklich.
Geesd aa mied? - Iech, bailaib ned. Gehst du auch mit? - Ich, wirklich nicht!

-

bälaidichd: beleidigt.
Sägsd wos, is ä bälaidichd. Sagst (du) was, dann ist er beleidigt.

Bälaidichda Läbäwuäschd! Beleidigte Leberwurst (=empfindlich, dünnhäutig)

bälaidichn, bälaidinga: beleidigen.
Du mi fai ned bälaidinga! Tu mich bloß nicht beleidigen!
Bälaidichung: Beleidigung.
Wos du doo sägsd, däs is fai a Bälaidichung. Was du (da) sagst, das ist eine Beleidigung. ("fai" ist meistens nicht übersetzbar, ein mundartspezifisches Füllsel))

B 23

baikumma: beikommen.
Iech bi ra doch goä ned baikumma. Ich bin an sie nicht rangekommen.

Dän kummsd du ned bai.  An den kommst du nicht heran.

-

bainandä: beieinander. zusammen, betrunken, krank.
Eds woä mä widdä amol bainandä. Jetzt waren wir wieder mal beieinander (zusammen).
Nooch dä ledsdn Mooss worä gands schöö bainandä. Nach der letzten Maß (Bier) war er ganz schön angeschlagen.
Si is schlächd bainandä.  Ihr geht´s nicht gut.
-

baininga: peinigen.
Du mi doch ned dauänd baininga! Tu mich halt nicht dauernd quälen (nicht locker lassen).

-

baisamm, baisaamän: beisammen.
Eä is nu guud baisamm. Er ist jetzt gut drauf.
Miä woän scho long nimmä baisamm. Wir waren schon lange nicht mehr beisammen.
Grüss God, baisaamän! Grüß Gott, alle miteinander.

-

Baiss|dsanga: Beißzange.
Sai Olda is a elända Baissdsanga! Seine Alte/Frau ist eine elende/schlimme Beißzange.

-

baissn: beißen.
Iech könnäd mi nain Oäsch baissn, dass iech es ned kaffd hob. Ich könnte mich in den Hintern beißen, dass ich es nicht gekauft habe.

B 22

bäkeän: bekehren.
Dän wä mä scho aa nu bäkeän. - Den werden wir schon noch überzeugen (ggf. durch Kraftaufwendung).

-

bäkumma: bekommen.
Däs is mä ned bäkumma. Das hat mir nicht gut getan.

-

bai, bain: bei.
Eä geed üwähaubd ned bai. Er kommt überhaupt nicht zu uns/auf unsere Seite/macht nicht mit!
Bai maina Seel ned!  Bei meiner Seele nicht!
Du i grood bain Ässn schdöän? Stör ich gerade beim Essen?

-

Baiän: Bayern.
Miä köän dswoä dsä Baiän, obbä miä sän Franggn. Wir gehören zwar zu Bayern, sind aber Franken.

-

baichdn: beichten.
Däs braugsd fai ned dsä baichdn. Wörtl.: Das braucht du nicht beichten! Oder: Das ist doch nicht so schlimm!
Eä hod mäs scho gäbaichd, wänn ä haamkumma is. Er hat mir´s schon erzählt, als er heimgekommen ist.

-

Baidrooch, Baidreech: Beitrag, Beiträge.
Hosd dain Baidrooch scho bädsoold? Hast du deinen Beitrag schon bezahlt?

Di Baidreech hindnnoochlaafm, däs hob i gfrässn! Den Beitrag(zahlern) hinterherlaufen (müssen), das ist mir richtig lästig. 

-

bai|dsaidn: beizeiten. früh, rechtzeitig.
Kumm fai baidsaidn! Komm (bitte) rechtzeitig/pünktlich!

B 21
bäglaidn: begleiten.
Äs Allähailichsda bäglaidn. Das Allerheiligste (bei einer Prozession) begleiten.

-

bägroom: begraben.
Doo lichd dä Hund bägroom. Da liegt der Hund begraben - bedeutet: Das ist der Kern der Sache.

-

bähalln: behalten.
Dus bähalln, iech hob nu aans! Behalts, ich habe noch eines.

-

bähoong: behagen.
Däs dud mä fai ned bähoong. Das gefällt mir aber gar nicht.

-

bähaubdn: behaupten.
So klaa wi si is, dud si sich scho bähaubdn. So klein sie noch ist, behauptet sie sich schon (setzt sie sich durch).

-

bäkeän: bekehren.
Dän wä mä scho aa nu bäkeän. Den werden wir schon auch noch bekehren. Weniger in Glaubensfrage gemeint, sondern generell auf den richtigen Weg gebracht.

-

bäkumma: bekommen.
Däs is mä ned bäkumma. Das ist mir nicht bekommen.

B 20

Bäggn|dsibfl: Schimpfwort.
Du Bäggndsibfl, du Daachaff! Du Bäckerzipf, du Teigaffe!

-

Bagg|schdaa: Backstein.
Deä Kees lichd mä in Moong wi a Baggschdaa. Der Käse liegt mir im Magen wie ein Backstein.
Weechä miä kos Baggschdaa reenga, miä sidsn druggn. Von mir aus kann es Backsteine regnen, wir sitzen trocken (im Trockenen.

-

Bagg|schdaa|kees: Backsteinkäse. Limburger Käse.
Wänn nä dä Baggschdaakees ned immä so schdinggn deed!! Wenn der Backsteinkäse nicht immer so stinken würde.

-

bägiärich: begierig.
Gands bägiärich hod ä naigfrässn. Ganz (be)gierig hat er gefressen.

B 19

Baggäs, Baggäsla: Kartoffelpuffer, dicker Mensch.
Däs is dä a Baggäs! Das ist ein dicker Mensch!

-

Bägg|freedla: Gärtnerwerkzeug zum Bodenauflockern.

-

Bäggla: Päckchen. Schicksal.
Di hom aa o iän Bäggla dsä droong. Die haben auch an ihrem Schicksal zu tragen.

-

Bäggn|buu: Bäckerlehrling.
Iech bi fai ka Bäggnbuu meä! Ich bin kein Bäckerlehrling (Anfänger) mehr!

-

Baggn: Backe. Wange.
Grigsd glai aana aufm Baggn! Du bekommst gleich eine Ohrfeige (auf die Wange)!

-

baggn: backen, packen.
An Kuung baggn. Einen Kuchen backen.
Deä wäd aa nu klaana Bröödla baggn.  Der wird auch noch kleine Brötchen backen (zurückstecken müssen).
Bagg mäs oddä äss mäs roo. Backen wir es oder essen wir es roh!
Glai bagg i di! Gleich pack/fass ich dich!
Bagg mäs! Packen wir es! Fangen wir es an!

B 18
Bagg: Pack.
Bagg schleechd si, Bagg vädreechd si. Pack schägt sich, Pack verträgt sich.

-

Bägg, Bäggä: Bäcker.
Laaf amol naufm Bägg, di Schdolln müssädn fäddich sai! Geh´(lauf) mal zum Bäcker, die Stollen müssten fertig sein.

-

Baggäla,Brängäla: Kruste am gebratenen Schweinebauch.
Du kosd doch ned blos di Brängäla roofrässn! Du kannst doch nicht bloß die Kruste (runter)essen.

-

Baggärai: Packerei.
A weng väraisn is scho schöö, obbä immä di Baggärai. (Ein wenig) verreisen ist schon schön, aber immer die Packerei.

B 17

bäduuchd: betucht. reich.
Di sän scho vo früä heä bäduuchd. Die sind schon von früher her reich.
-
Bagaasch: Bagage. Gepäck, üble Gesellschaft.
Däs is dä a Bagaasch, wuusd doo midgäbrochd hosd. Das ist (schon) eine üble Gesellschaft, die du da mitgebracht hast.
-
Bageed, Bageede: Paket(e). Muskeln.
Deä hod dä Bageede droohänga! Der hat vielleicht (Arm-)Muskeln!
-
bägeenga: begegnen.
Schuld mä uns wos, wall mä u ns scho widdä bägeenga? Schulden wir uns etwas, weil wir uns schon wieder begegnen? 

B 16
bädsn: petzen. verraten.
Braugsd fai ned immä bädsn! Du musst nicht immer verraten!
-
bä|dsoing: bezeugen.
Jawoll, iech kos bädsoing! Ja, ich kann´s bezeugen!
-
bä|dsooln: bezahlen.
Däs wäsd mä nu bädsooln! Das wirst du mir jetzt bezahlen (müssen).
Voän Bädsooln is ä kannä. Bezahlen tut er nicht gern.
Öäschd bädsooln, donn kö mä waidäreedn! Erst bezahlen, dann können wir (darüber) weiterreden.
-
baduu: par tout; unter allen Umständen.
Eä wolld baduu ned mied. Er wollte par tout nicht/auf keinen Fall mit(kommen).

B 15
bädsich, bädsäd: dicklich, mollig
Oiä Klaana is gands schöö bädsich. Eure Kleine ist ganz schön mollig.

-

Badsila: Geld
Dä Obba dud dä a Badsila nai di Schboäkassa. Der Opa tut dir etwas Geld in die Sparkasse.

-

Bädsla: kleiner Batzen
Gib mä nuch a Bädsla Graud! Gib mir noch ein bischen/etwas Kraut!

-

Badsn: Batzen. dicker Mensch.
An Badsn Dreeg kosd hom! Einen Batzen Dreck kannst haben!
Däs kosd an Badsn Gäld. Das kostet einen Batzen/Haufen Geld.
Is däs a Badsn.Ist der dick.

B 14

badschn: patschen. klatschen, schmatzen.
Di hom goä nimmä aufköäd dsä badschn. Die haben gar nicht mehr aufgehört zu klatschen (Beifall).
Iech hob däs scho hunnädmol gsochd, du sollsd ned so badschn! Ich habe es dir schon hundertmal gesagt, du sollst nicht so schmatzen.

-

Badschn: Schimpfwort. Patsche. Niederlage.
Doo hom mä dä a Badschn grichd! Da haben wir eine (herbe) Niederlage hinnehmen müssen.
Woos willn di old Badschn? Was will denn die alte ... 

-

bädschn: Hin- und herrennen.
Höäd ändlich auf dsä bädschn! Hört endlich auf (dauernd) hin- und herzurennen.


B 13
Badschä: Schlag, Rausch, Klaps.
Eds hods an Badschä gädoo. Jetzt hat es einen Schlag gegeben.
Deä hod scho widdä sain Badschä. Der hat schon wieder einen Rausch.
Wänn deä kan Badschä hod, waass i aa ned! Wenn der nicht ganz dicht ist, weiß ich auch nicht.
-
badschädnoss: patschnass.
Badschädnoss säm mä ookumma. Patschnass sind wir angekommen..
-
Badschäla: Patschhand. kleine Hand.
Gib hald än Onggl a Badschäla! Gib dem Onkel dein Händchen.

B 12
Bädsäla: Kosewort. Woos hodn mai Bädsäla? Was hat denn mein ...(Häsle)?
-
Bädsä|moggl: junge Schafe, Tannenzapfen. A weng naus di Bädsämoggl gee. Ein wenig hinausgehen zu den Tannzapfen (in den Wald).
-
Bädsn: Petze. Du olda Bädsn, du olda! Du alter Petzer, du alter!
-
Badsch: Patsch. Klaps. Glai grigsd an Badsch! Gleich bekommst du einen Klaps:

 

B 11

Badsä: Patzer. Fleck, Fehler.
Drai Badsä hob i naikaud bai dä Schrifdlichn. Drei Patzer sind mir bei der Schriftlichen (Prüfung) unterlaufen.

-

badsäd, badsich: patzig. frech, klebrig.
Dai Daich is rächd badsäd. Dein Teig ist recht klebrig.

Wä mä fai ned badsäd! Werd´ mir nicht frech.

Bäds, Bädsn: Schaf(e).
Schdinggn dud deä wi a Bäds. Der stinkt wie ein Schaf.

-

Bädsä: Schnuller.
Da, hosd dain Bädsä, dass a Ruu is! Da hast du deinen Scnuller, damit (jetzt) Ruhe ist.

 

B 10
Badroon: Patron.
Du schainhailichä Badroon! Du scheinheiliger Patron!

-

bädrachdn, Bädrachd: betrachten, Betracht.
Du mussd di amol in Schbiechl bädrachdn. Du musst/solltest dich mal im Spiegel anschauen.
Däs kummd füä miech ned in Bädrachd. Das kommt für mich nicht infrage.
Bädrachdunga: Betrachtungen.
Do kosd daina Bädrachdunga machn. Da kannst du deine Betrachtungen/ ein Bild machen.

-

bädrüüng: betrügen.
Du mi fai blos ned bädrüüng, iech sooch däs fai! Betrüg´mich bloß nicht, ich sag` dir´s.

 

B 9

Badii: Partie. Teil.
Bisd aa mid vo dä Badii? Bist du auch mit dabei?
A Badii hob i scho wächgschmissn. Einen Teil davon habe ich schon wegeworfen.

-

bädoidn: bedeuten.
Woos solln däs bädoidn? Was soll denn das bedeuten?

-

bädoim: betäuben.
Eds ko i mi blos nu bädoim. Jetzt kann ich mich bloß noch betäuben.

-

Badrona: Patrone. Flasche.
Däs woä di ledsd Badrona. Das war die letzte Patrone/Flasche.

 

B  8
bädd: badet
Wänn deä sich bädd, schwimmds gandsa Bood. Wenn der sich badet, schwimmt das ganze Bad.

-
bäddln: betteln.
Doo nüdsd alläs Biddln un Bäddln näggs. Da nützt alles Bitten und Betteln nichts.

-
Bäddlkunni: Schimpfwort (Bettelkunigunde)
Schlaich di, du olda Bäddlkunni! Schleich dich, du alte ...

-
Bäddl|vochd: Bettelvogt.
Mid dän oldn Bäddlvochd blamiäsd di, wuusd nookummsd. Mit diesem alten Bettel... blamierst du dich, wo du auch hinkommst.

-
Bädailichung: Beteiligung. Anteil.
Loss dä fai dai Bädailichung rausdsooln, sai ned so blööd! Lass dir bloß deine Beteiligung auszahlen, sei nicht so dumm.

-
bädiend: bedient.
Iech bi dä bädiend, däs ko i dä soong. Ich bin bedient ( habe die Nase voll), das sage ich dir .

 

B 7

Bädäla, Bedäla: Petersilie.
Deä is doch aa äs Bädäla auf alla Subbm. Der ist doch die Petersilie auf allen Suppen. - Der ist doch überall dabei.

-
Badai, Badaia: Partei(en).
Bisd aa bai dä Badai? Bist (du) auch bei der Partei.
Mussd immä dswaa Badaia höän, bävoäsd wos sägsd! (Du) Musst immer zwei Parteien hören, bevor (du) was sagst.

-
Badaia|schdraid: Parteienstreit.
Immä deä Badaiaschdraid, des bringd doch niggs! Immer der Parteienstreit, das bringt doch nichts.
badaiisch: parteiisch.

-
Baddl, Bardl: Bartholomäus.
Gäll, edsäd wassd, wu dä Baddl sain Mosd hold! Jetzt weißt du, wo der Bartholomäus seinen Most holt. =: Jetzt weißt du, wie's lang geht.

 

B 6

Bäbbm: Ausschlag am Mund, Mund.
Iech glaab, iech griech scho widdä a Bäbbm. Ich glaub, ich bekomme/kriege schon wieder einen Herpes-Ausschlag.
Du wäsd glai aana auf di Bäbbm grieng. Du wirst gleich eine auf den Mund kriegen.

-
Babiä, Babirä: Papier(e).
Schäff, iech will maina Babirä! Chef, ich will meine Papiere.

-

Badää: Parterre. Erdgeschoss.
Sai froo, dassd in Badää woonsd! Sei froh, dass du Parterre wohnst.

-

bä|däbbäd: bedebbert = geschockt, benommen.
Iech bi nu gands bädäbbäd. Ich bin jetzt ganz benommen.
Rächd bädäbbäd draischaua. Recht bedeppert dreinschauen.

 

 

B 5
Babblsubbm: Schimpfwort.
Märgg doch ned auf di old Babblsubbm! Merk doch nicht auf die alte ...

-

Babblwassä: Quasselwasser. anregendes Getränk.
A weng a Babblwassä, donn geed iä Goschn. Ein wenig Quasselwasser, dann geht ihr Mundwerk.

-

Babbm: Mund.
Hald di Babbm! Halt den Mund!

-

babbm: ohrfeigen, kleben.
Iech babb dä glai aana.
O dera wäd ä babbm blaim. An der (z.B. Frau) wird er kleben bleiben.

 

B 4

bäbbän: erregt äußern.
Doo braugsd goä ned bäbbän, so wäds gämachd. Da brauchtst dich gar nicht aufrzuregen, so wirds gemacht.

-

Babbdällä: Pappteller.
Du amol so an Babbdällä heä! Reich ´mal so einen Pappteller her!
-

Babblä, Babblära: Schwätzer(in).

Auf dän oldn Babblä braugsd fai ned höän. Auf diesen alten Schwätzer brauchst du nicht zu hören.

Babbl|oäsch: Schimpfwort.

Bisd du a blöödä Babbloäsch! Bist du ein blöder ...

Babbl|öäschla: Koseform. Kleinkind, das zu sprechen beginnt.

Oiä Klaana is fai scho a rächds Babblöäschla. Euere Kleine ist schon a rechts ...

 

B 3
Babb:
Klebstoff.
Doo braugsd an gschaidn Babb, donn hälds. Da benötigt man einen guten Kleber, dann hält es.
babbäd: pappig. klebrig, ungepflegt.
Di sichd scho so babbäd aus. Die Person sieht schon so ungepflegt aus.

Bagg niggs oo mid daina babbädn Händ! Fass bitte nichts mit deinen klebrigen Händen an!

-

Babbädäggl: Pappdeckel, Pappe. Führerschein.
Hod dä sain Babbädäggl scho widdä? Hat er seinen Führerschein schon wieder?

-

Babbäla: Etikett.
Mach nä liebä a Babbäla drauf, däs ko niggs schoodn! Mach lieber ein Etikett darauf, das kann nicht schaden!

-
bä|armd: Arm in Arm.
Bäarmd sän si nai di Kärng gäloffm. Arm in Arm sind sie in die Kirche gegangen.

 

B 2

baahard: beinhart.
Äs Flaisch woä baahard, däs hosd ned ässn könna. Das Fleisch war beinhart, man konnte es nicht essen.

-
Baala: kleines Bein, kleiner Knochen.
Baala oodsausn. Knöchelchen abzausen.
Hod di dööra Baala! Hat die dürre Beine!

-
Baam, Baamä: Baum, Bäume.
Deä geed immä glai än Baam nauf. Der geht immer gleich auf die Palme. 

-

Bää: Stuhlgang.
Mussd an Bää? = Musst du aufs Klo?

-

Baa, Bannä: Bein(e).

Däs is noos Baa gschmiäd. = Das ist verloren.
Weechä denna du iech mä fai ka Baa rausraissn. = Wegen dieser Leute reiße ich mir kein Bein heraus.
An Baa machn. Einem Beine machen
Auf an Baa schdeed mä ned.= Auf einem Bein steht man nicht.

Baadsi: Schlawiner.
Däs is dä a oldä Baadsi! = Das ist ein alter Schlawiner.

-

baadsn: beizen. gut durchziehen.
Dä aigschniddn Kees muss schöö baadsn. = Der eingeschnittene Käse muss schön durchziehen.

-

awall: einstweilen

Fangd awall oo, iech kumm glai!
Fangt einstweilen an, ich komme gleich!

-

Awäsion: Aversion, Ablehnung
Iech waass, du hosd a Awäsion geechä mä.
Iech weiß, dass du mich nicht magst.

-

äworm: erworben
Hosd däs Grundschdügg äworm?
Hast du das Grundstück erworben?

-

äwüschd: erwischt, ertappt
Dän hon si bain Schdraang äwüschd.
Den hat man beim Stehlen erwischt.

-

Ausgschloofm? - Na, nä blos aufköäd.

Ausgeschlafen? - Nein, nur aufgehört. (Bamberger Redensart)
-
ausschwenggn: ausschwenken, ausspülen
Mai Gloos fai a weng ausschwenggn!
Mein Glas bitte etwas ausspülen!
-
Auswädicha: Auswärtige, Gäste
Reed hald doidsch, däs väschdenn doch di Auswädichn ned!
Rede halt deutsch, sonst verstehen dich die Gäste nicht!
-
auwaia, auweela: au weh
Auwaia, däs kosd a Schmidsn! Au weh, das kostet eine schöne Summe!
Auweela, kumm nä hoid haam!
Au weh, komm nur heute heim, da gibt es was!

--

Si woä dä aussä si, so hob i si noonich däläbd.
aussä si sai: außer sich sein
Sie war außer sich, wie ich sie noch nie erlebt habe.
-
An bis aufn Hemäd aussaung.
aussaung: aussaugen, ausnützen
Einen bis auf das Hemd aussaugen.
-
Eds hob i öäschd mai Klaana dsä dä Kommion ausschdaffiäd, wuu sollsn heäkumma.
ausschdaffiän: ausstaffieren, neu einkleiden 
Jetzt habe ich erst meine Tochter zur Kommunion neu eingekleidet, wo soll denn das Geld herkommen.

-

Di Subbm kosd sälwä auslöffln.

auslöffln: auslöffeln
Diese Suppe kannst du selbst auslöffeln. (Aus der Sache musst du selbst herauskommen.)

-
Deä hod niggs Gschaids in dä Auslooch.
Auslooch
: Auslage, Schaufenster
Dieses Geschäft hat nichts im Schaufenster, was mir gefällt.
-
ausneema
: ausnehmen
Weä dud deäs dänn ausneema?
Wer nimmt dir denn bspw. das Geflügel aus?
-
Dän oldn Fragg däfsd amol ausranschiän.
ausranschiän: 
ausrangieren, ablegen
Dieses alte Sakko darfst du mal ablegen.

-

Auskängd sän si!
auskängd = ausgehängt, aufgeboten
Ihr Aufgebot ist ausgehängt.(Eheschließung)
.
Di Dällä brauch dä fai ned ausläggn.
ausläggn = auslecken
Die Teller müsst ihr nicht auslecken.
.
Dus hald ned auslaiän, däs hob i mä doch öäschd kaffd!
auslaiän = ausleiern
Bitte nicht ausleiern, das ist neu gekauft!

-

Doo wäsd widdä wos ausgfrässn hom.

ausgfrässn = ausgefressen
Da wirst du wieder etwas ausgefressen haben. (= angestellt haben)
.
Wi ausgschdorm sichds bai denna aus.
ausgschdorm = ausgestorben
Wie ausgestorben sieht es bei denen aus.
.
Vo dera neugierichn Kuni däfsd di fai ned ausgwädschn lossn.
ausgwädschn = ausquetschen, ausfragen
Von dieser neugierigen Frau darfst du dich nicht ausfragen lassen.

Iech glaab, mei Klana brüüd wos aus.
ausbrüüdn ( = ausbrüten, krank werden, aushecken, ausdenken)
Ich glaube, meine Kleine wird krank.
-
Dän sei Goschn müssäd scho längsd ausgfransd sei, so vill wi deä red.
ausfransn (= ausfransen)
Sein Mundwerk müsste schon längst ausgefranzt sein, so viel wie der redet.
-
Däs is a Ausgäbichdä, dän haud ned so schnäll awos um.
ausäbichd (=(Holzfässer wurden gepicht, abgedichtet)
Das ist ein harter Typ, den wirft nicht so schnell etwas um.

-

Mid dä Dsaid dud alläs aufwaing, obbä mä muss di oldn Broich ähaldn.
aufwaing = aufweichen
Im Lauf der Zeit verschwinden alte Bräuche, die es zu erhalten gilt.
-
Des wäd scho weng Schdaab aufwärbln.
aufwärbln = aufwirbeln
Das wird schon etwas Staub aufwirbeln.

-
Benno, olda Schloofkabbm, schdee auf, es sin scho Gäst dsän Früüschobbm doo! 
aufschdee  = aufstehen 
Benno, alte Schlafmütze, steh auf, es sind schon Gäste zum Frühschoppen da!

-

 

Sai noia Hoosn schlaafd auf, di is dsä long,doo köäd a weng obgänumma.

aufschlaafm  = aufschleifen
Seine neue Hose schleift auf, die ist zu lang, da gehört ein Stück abgenommen.
-
Di hom dä aufschwadriäd!aufschwadriän  = angeben, auffahren lassen
Die haben vielleicht auffahren lassen!

 

Di dswaa Brüüdä hom dä aufgämöädld!

aufmöädln  = angeben
Die zwei Brüder haben mordsmäßig angegeben.
-
Dai Buudn däfsd aa widdä amoll aufraama.

aufraama  = aufräumen
Dein Zimmer müsstest du auch wieder mal aufräumen.
-
Den sai Olda reechd sich aa bai an jeedn Schiess auf.

aufreeng  = aufregen
Seine Frau regt sich auch bei jeder Kleinigkeit auf.

-

Wenn dä sowos bassiäd, kosd di glai aufhänga.

aufhänga ( = aufhängen)

Wenn dir so etwas widerfährt, kannst du dich gleich aufhängen.

Du lässd dä aa a jeeds Bösdla aufholsn!

aufholsn ( = aufhalsen)

Du lässt dir auch jeden Posten aufhalsen!

-

Deä Säbbä hod sich dä aufgämandld!

aufmandln (= sich aufregen, das Wort führen)

Der Sepp hat sich mächtig aufgeregt.

-

Schau noo, deä hod doch an Aufgäwärmdn!

Aufgäwärmdä = Aufgewärmter = Rausch vom Vortag

Schau hin, der hat doch einen Rausch vom Vortag!

-
Di hom dä aufgägrachd!

aufgrachn = aufkrachen, angeben

Das waren vielleicht Angeber!
-
Des is mä dä aufgschdoossn, woos deä gsochd hod.
aufgschdoossn (= aufgestoßen
Das hat mir widerstrebt, was der gesagt hat.
-
Do sän na donn di Aangg scho aufganga.
aufganga = aufgegangen; aufganga = aufgegangen im Sinne plus/minus
Da sind ihm dann die Augen schon aufgegangen. Äs is aufganga. Es wurde alles aufgegessen.
-
Gäll, hosd di aufgäloffm?
aufgäloffm = aufgelaufen, wund gelaufen
Hast dir wohl eine Blase gelaufen?
-
Schau nä noo, wi di sich widdä aufgädonnäd hod!
aufdonnän = aufdonnern, sehr herausgeputzt
Schau hin, wie die sich wieder aufgedonnert hat!
-
Neema mä di Rolldräbbm oddä dän Aufdsuuch?
Aufdsuuch = Aufzug

Nehmen wir die Rolltreppe oder den Aufzug?
In dänn Aufdsuuch braugsd ned naufm Obäbörchämasda!

In dieser Kleidung brauchst du nicht beim Oberbürgermeister vorstellig werden!
-
Doo hom mä dä wos aufgädsoong!
aufdsieng = aufziehen, erziehen, hänseln
Da haben wir etwas aufgezogen!
Mid diä wä i andära Seidn aufdsieng.

In deiner Erziehung muss sich einiges ändern.
Dän hom si dä wos aufgädsoong.

Den haben sie sehr oft gehänselt.
-
Du Bügsla, braugsd di goä ned so aufdsäböäschdn, diä geem mä scho hälf!
aufböäschdn = aufbürsten, auflehnen, sich lauthals erregen
Du freches Mädchen, brauchst dich gar nicht so aufzulehnen, dir sagen wir schon, was Sache ist!
-
Is ä nuch aufgäbooäd?
aufbooän = aufbahren
Ist er noch aufgebahrt?
-
Di hom dä aufgädöbäd wi di Värrüggdn.
aufdöbän = herumtoben
Die haben sich aufgeführt wie die Verrückten.
-
Däs is a Aschichdichä, däs sigsd scho vo waidn.
Aschichdich(a)ä = Einschichtige(r), Junggesell(e)in
Das ist ein Junggeselle, das sieht man schon weitem.
-
Ässn sis wissn, däs geed innäna goä niggs oo!
Ässn sis wissn = Damit Sie es wissen!
Damit Sie es wissen, das geht Sie gar nichts an!
-
Sooch äras nä!
ära, äras = ihr, ihr es, welche
Sag es ihr ausdrücklich!
Hobd ära?

Habt ihr welche? (z.B. Rettiche)
-
Wänn ä nä a Ärwäd finnäd!
Ärbäd, Ärwäd = Arbeit
Wenn er wenigstens eine Arbeit finden würde.
-
Wosd di nä so äschäffiäsd, di mächd sowieso, wos si mooch!
äschäffiän = echauffieren, sich aufregen
Warum regst du dich so auf, die macht sowieso, was sie mag.
-
Däs ko iech äna ned vädsaia.
äna = wörtl. ihnen
Das kann ich ihnen nicht verzeihen.
-
A anäschmol widdä, deed mi froia.
anäschmol, andäschmol = wörtl. ein anderes Mal
Es würde mich freuen, wenn wir uns ein anderes Mal wiedersehen.
-
Andivi woä dä dsoäd!
Andivi = wörtl. Endivie
Der Endiviensalat war so was von zart.
-
Alläwall rängds nuch.
alläwall, allawall = wörtl. alleweil, immer noch
Es regnet immer noch.

-
Alsglaing iech weä droo schuld.
alsglaing = wörtl. gleichsam, wie, als ob
Gleichsam ich wäre schuld.
-
Amend hob i äs Solds vägässn.
amend = wörtl. am Ende, zu guter Letzt; übertragen: vielleicht
Zu guter Letzt habe ich das Salz vergessen.

-
Alaa mooch i ned noo.

alaa, alaans = wörtl. allein, nur

Allein mag ich nicht hingehen.
Alaa weechän Gäld is ja ned.
Nur wegen dem Geld ist es ja nicht.
-
Braugsd di goä ned dsä aldäriän!
aldäriän = wörtl. alterieren, sich ärgern, aufregen
Brauchst dich gar nicht aufzuregen!
-
Geesd aa mied? - Allämol.
allämoll = wörtl. allemal, auf jeden Fall
Gehst du auch mit? - Auf jeden Fall.
-
Eä dud si hald niggs wi aisoia, bain Ässn.
aisoia = wörtl. beschmutzen
Er bekleckert sich immer wieder beim Essen.
-
Eds hom si den Kunnä aa scho aigsorchd.
aisorng = wörtl. einsargen
Jetzt ist der Konrad auch schon unter der Erde.
-
Dusd Wäsch aiwaang?

aiwaing, aiwaang = wörtl. einweichen

Weichst du Wäsche ein?
Druggns Brood a weng aiwaang.
Trockenes Brot etwas einweichen (meist im Kaffee)
-
Den hob i dä aana aigschänggd, di woä gsässn.
aischänggn = wörtl. einschenken, verabreichen
Dem habe ich eine verabreicht, die hat gesessen.
-
Mä däfäd schiä a weng aischüän.
aischüän = wörtl. einschüren, einheizen
Man dürfte direkt ein bisschen einheizen.
-
Bai den sain Voädrooch wär i bal aigschloofm, wenn mai Fraa mi ned immä widdä nai di Seidn kaud hädd.
aischloofm = wörtl. einschlafen
Bei seinem Vortrag wäre ich bald eingeschlafen, wenn mich meine Frau nicht immer wieder in die Seite gestoßen hätte.
-
Däs kosd dä airooma.
airooma = wörtl. einrahmen; hier: merken
Das kannst du dir merken.
-
Di höd mi dä aigsaafd!
aisaafm = wörtl. einseifen; hier: eingeredet
Die hat auf mich eingeredet.
-
Des Röggla du i a weng aisaama.
aisaama = wörtl. einsäumen
Das Röckchen werde ich ein wenig einsäumen > (taugt noch)
-
Weä isn doo dä Aingdüümä?
Aingdüümä = wörtl Eigentümer
Wer ist denn in dem Fall der Eigentümer?
-
Mussd di hald a weng airaim.
airaim = wörtl einreiben
Du solltest dich damit einreiben.
-
Wenn däs aa ned hilfd, däfsd widdä dsu dä Airänggära.
Airänggära = wörtl Einrenkerin
Wenn auch das nicht hilft, musst du zur Einrenkerin.
-

Eä is ka aimfochä Mänsch.
aimfoch = wörtl. einfach (leicht zu nehmender Mensch)
Er ist kein einfacher Mensch.
-
Braugsd di goä ned aimüschn!
aimüschn = wörtl. einmischen
Du brauchst dich gar nicht einzumischen!
-
Dän sai Kuni is ja so wos vo aing, däs gibds goä ned.
aing = wörtl. eigen (eigenes, besonderes Verhalten)
Seine Kunigunde ist dermaßen eigen, das kannst du dir nicht vorstellen.
-
Äs is ned di Wäld aiganga.
aiganga = wörtl. eingegangen, z.B. bei einer Sammlung
Es ist wenig eingegangen.
-
Hosd wos dsän Aileeng nain Glinglboidl?
aileeng = wörtl. einlegen
Hast du etwas zum Einlegen in den Klingelbeutel?
-
Däs is mai Aimfoäd, doo hod si kannä hiidsäschdälln!
Aimfoäd = wörtl. Einfahrt
Das ist meine Einfahrt, da hat sich keiner hinzustellen!
-
Di hom dä widdä aikaimsd.
aihamsn, aihaimsn = wörtl. einheimsen, ansammeln, ergattern
Die haben wieder viel ergattert.
-
Obbä a weng aikeän dom scho aa!
aikeän = wörtl einkehren
Aber einkehren tun wir schon!
-
Däs mussd aikloong, doo bläbd dä iggs anäsch übrich.

aikloong = wörtl. einklagen
Das musst du einklagen, da bleibt dir nichts anderes übrig.
-
Hosd di a weng aigschdabd?
aigschdabd = wörtl. Eingestaubt
Hast du dich ein bisschen schmutzig gemacht?
-
Di hom si gands schöö bai uns aigwadiäd.
aigwadiän = wörtl. einquartieren
Die haben sich bei uns ganz schön breitgemacht.
-
Dä Schbrooch nooch is ä aa ka Aihaimischä.
Aihaimischä = wörtl. Einheimischer
Der Sprache nach ist er kein Einheimischer.
-
A Risiggo aigee.
aigee = wörtl eingehen, absterben, begreifen
Ein Risiko eingehen.
Di Wäsch is aiganga.
Die Wäsche ist eingegangen.
Doo geesd ja ai voä Hids.
Da geht man ja ein vor Hitze.
Doo bi i dä aiganga.
Da bin ich aber eingegangen.
Des will na ned aigee.
Das will er nicht begreifen.
-
Bai dän sain Voädrooch bi i a wengla aigägnabbd.
aignabbm = wörtl. einnicken
Bei seinem Vortrag bin ich etwas eingenickt.
-
Doo däfsd fai aigraifm.
aigraifm = wörtl. Eingreifen
Da musst du eingreifen.

-

Hoänla nain Kaffee aidunggn.
aidunggn = wörtl. eintunken
Hörnchen in den Kaffee eintunken.
-
Si hod hald äs Aidaaln nii gälännd.
Aidaaln = wörtl. einteilen, hier: Haushaltsgeld
Sie hat halt das Einteilen nie gelernt.
-
Kaum woä i in Deadä köggd, bin i aigäduusld.
aiduusln = wörtl. einduseln = eingeschlafen
Kaum war ich im Theater gesessen, bin ich eingeduselt.
-
Mid wos düngsdn? - No, mid dsäriema Aiäschooln.
Aiäschooln = wörtl. Eierschalen
Womit düngst du denn? - Na, mit zerriebenen Eierschalen.
-
A weng a Aibrännla köäd scho noo.
Aibränn, Aibrännla = wörtl. Einbrenne = Mehlschwitze
Eine kleine Mehlschwitze gehört schon hinein.
-
Doo hosd dä wos aigäbroggd.
aibroggn = wörtl. einbrocken = einhandeln
Da hast du dir etwas eingehandelt.
-
Doo ko i ja glai nai di Abodeech.
Abodeech = wörtl. Apotheke
Da kann ich ja gleich in die Apotheke. Hier: wenn etwas recht teuer erscheint!
-
Donn is ä mä ächäd kumma.
ächäd = krumm, verkehrt
Dann ist er mir krumm gekommen.
-
Schau nä, wi si widdä achln!
achln = hineinhauen, gierig essen
Schau nur, wie sie wieder reinhauen!
-
No, des weä mer fei ned aanälai!
aanälai = wörtl. einerlei
Nein, das wäre mir wirklich nicht einerlei!
-
Unsä Bamberch is scho aandsichoädich!
aandsichoädich = wörtl. einzigartig
Unser Bamberg ist schon einzigartig!

Es is dä vällaichd a Äbbäla!
Äbbäla = wörtl. lächerlicher Typ 
Das ist vielleicht ein lächerlicher Typ!
-
Wi di Aasgaiä hom si si aufn Ässn gschdöädsd.
Aasgaiä = wörtl. Aasgeier = gieriger Mensch
Wie die Aasgeier haben sie sich auf das Essen gestürzt.
-
Aana aufs Aach!
Aach, Aang = wörtl. Auge, Augen
Eine (hier: ein Schlag) aufs Auge!
Gäll, doo dreesd di Aang raus! 
Gell, da drehst du die Augen heraus.

Doo sämmä di Aangdäggl roogfalln.
Aangdäggl = wörtl. Augendeckel, Augenlider 
Da sind mir die Augenlider zugefallen.
-
Ausgschloofm? - Na, aufköäd!
Ausgschloofm = wörtl. ausgeschlafen
Ausgeschlafen? - Nein, aufgehört (zu schlafen).

-

Du na nä rächd deggn, dain Junga, wäsd scho sääng, wosd aufdsiechsd!

aufdsiechsd = wörtl. aufziehen

Tu ihn nur decken/schützen, deinen Jungen, wirst schon sehen, was (du) da aufziehst.

-

Schnidsl hods geem so grooss wi Aboäddeggl!
Aboäddeggl = wörtl. Abortdeckel
Schnitzel hat es gegeben so groß wie ein Abortdeckel.
-
Däs is dä aanä!
aanä = wörtl. einer
Das ist vielleicht einer!
-
Aans hods gsochd, obbä maansd, iech wüssäd nuch weä!
aans = wörtl. Eine Person)
Eine/r hat es gesagt, aber meinst, ich wüsste noch wer!
-
Ieä oldä iss widdä aggdiv said ä sai Rendn hod.
aggdiv = wörtl. aktiv
Ihr Alter ist wieder aktiv, seid er sene Rente bekommt / in Rente ist.
-
Sän Si aa a aigflaischdä Bamberchä?
aigflaischdä = wörtl. eingefleischter, echter
Sind Sie auch ein echter Bamberger?
-
No, däs is a Aismbäraifdä, deä ko Raissneechl frässn aa.
Aismbäraifdä = wörtl. Eisenbereifter = harter Typ
Na, das ist ein harter Typ, der kann auch Reisnägel fressen.
-
Aamä is voll!
Aamä = wörtl. Eimer
Der Eimer ist voll!
-
Iech griech an Amägaanä, doo hom mä ra gänuch!
Amägaanä = wörtl. Amerikaner
Ich bekomme einen Amerikaner, da haben wir genug davon.
-
Deä hod dä drümmä Aangbreema!
Aangbreema = wörtl. Augenbrauen
Der hat aber große Augenbrauen!
-
Däs sigsd doch scho vo waidn, dass däs a Aaschichdichä is, wi ä doheäkummd!
Aaschichdichä = wörtl. Einschichtiger = Single
Das sieht du doch schon von Weitem, dass das ein Single ist, wie der schon daherkommt!
-
Dera Ausdroochära, wännsd däs sechsd, waass morng di gands Schdodd!
Ausdroochära = wörtl. Austragerin = geschwätzige Frau)
Der geschwätzigen Frau wenn du es sagst, weiß es morgen die ganze Stadt.

 
HINWEISE: Das Bamberger Mundart-Alphabet hat aufgrund der besonderen Sprechweise nur 19 Buchstaben:  A B D E F G H I J K L M N O R S U V W – es fehlen C P Q T  X  Y  Z.  Bsp.: Griskindla, Beddäla, Gwaagfrosch, Doldi, X,Y ko' mä sich schenggn, Dsüngla
Die Beispiele sind großen Teils dem von Wolfgang Wußmann verfassten „Bamberger Wörterbuch“ entnommen. Erschienen 1998 im Babenberg Verlag GmbH, Bamberg - ISBN 3-933469-01-5. Die vorliegende Bearbeitung stammt ebenfalls wesentlich von Wolfgang Wußmann.
Kommentare   
+6 # Herbert K. 2017-12-30 10:07
Interessant zu lesen, obbä sprechn dud heud kannä meä so. Vom Lesen her verstehe ich aber fast noch alles.
Antworten | Dem Administrator melden
Kommentar schreiben

 

Bamberchä Deutsch

 

Redensarten und Redeweisen

B 36
Bauän|fümbfä: Bauernfünfer. Schlitzohr.
Deä Bauänfümbfä hod mi aamol übäs Ooä kaud, a dswaidsmol bassiäd mä däs nimmä. Der Bauernfünfer hat mich einmal übers Uhr gehauen, ein zweites Mal passiert mir das nicht mehr.

-

Bauänramml: Bauernrammel.
Du Bauänramml, du raigschnaidä! Du hergelaufener Bauernrammel/-lümmel.

-

Bauärai: Bauerei. Hausbau oder Landwirtschaft.
Edsd langd mäs mid dä Bauärai. Jetzt reicht mir´s mit der Landwirtschaft/Feldarbeit/Hausbauerei.
Mid dä Bauärai is nimmä waid heä. Mit der Landwirtschaft ist es nicht mehr weit her/kein Staat mehr zu machen.

-

Bauch, Böchd, Boich: Bauch, Bäuche.
Mai Bauch hod aa mai Gäld gäkosd. Mein Bauch hat auch mal Geld gekostet.
A Böchd grössä wi dä annä. Ein Bauch größer als der andere.
Boich aidsieng, iech will durch! Bäuche einziehen, ich will durch!

-

Bauchä: missglückter Kopfsprung ins Wasser mit Bauchlandung.

-

Bauch|loodn: Bauchladen. Hosentür.
Schau noo, deä hod sain Bauchloodn offm! Schau hin, der hat seine Hosentür offen.

-

bävoä, bävoäsd: bevor, vorher.
Bävoä du mä fai beedn! Zuvor beten wir.
Bävoäsd mi hausd, sooch i deäs liebä. Bevor du mich schlägst, sag ich dir´s lieber.

Forts.

Weiterlesen ...

Die WeBZet hat keine Mitglieder. Die Anzeige ist systembedingt. 12/19-629- 206 Insgesamt 1437334

Aktuell sind 17 Gäste und keine Mitglieder online

Kubik-Rubik Joomla! Extensions

Richtlinien für Kommentare

Die Kommentarfunktion der WeBZet wird bei manchen Themen intensiv genutzt. Leider auch mit destruktiver Absicht. „Richtlinien für Kommentare“ sollen vor Missbrauch schützen. 

Weiterlesen ...

Copyright © 2015.