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 Polizeiberichte

Die Meldungen werden in der Regel von der Presseseite des Polizeipräsidiums Oberfranken übernommen. Der Polizeibericht der Polizeiinspektion Bamberg oder anderer wird nur in Ausnahmefällen berücksichtigt.

Mann droht, Straftaten zu begehen 
(4.2.23) MEMMELSDORF. Am Samstagnachmittag sorgte ein 36-Jähriger für einen größeren Polizeieinsatz, indem er ankündigte, schwerwiegende Straftaten begehen zu wollen. Polizeikräfte nahmen den Mann fest.

Am Samstagnachmittag verständigte eine Zeugin die Polizei, nachdem der 36-Jährige ihr gegenüber verkündet hatte, in Kürze Menschen zu verletzen. Mehrere Kräfte der Polizei Bamberg-Land, unterstützt durch Streifen der Polizei Bamberg-Stadt und der Zentralen Einsatzdienste Bamberg, nahmen den Mann widerstandslos, um kurz vor 16 Uhr, in der Waldstraße in Memmelsdorf fest. Aufgrund des psychischen Zustandes des 36-Jährigen war anschließend seine Unterbringung in einem Bezirkskrankenhaus vonnöten. Er muss sich nun wegen Störung des öffentlichen Friedens durch Androhung von Straftaten strafrechtlich verantworten.

Mit Schockanrufen Tausende Euro ergaunert
(3.2.23) BAMBERG / BAYREUTH. Am Donnerstag erschwindelten sich Trickbetrüger mit der Masche des Schockanrufs in zwei Fällen hohe Geldsummen. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen übernommen und sucht Zeugen.

Am Donnerstagmittag erhielt eine 65-Jährige aus Bamberg einen Anruf von Betrügern. Diese tischten der Dame die übliche Geschichte von einem schweren Verkehrsunfall auf, den ihr Sohn verursacht haben soll. Anschließend forderten die Täter eine hohe Kaution – sonst müsse der Sohn ins Gefängnis. In der Folge übergab die Frau Bargeld und Goldmünzen im Gesamtwert einer niedrigen fünfstelligen Summe an einen Unbekannten. Die Übergabe fand zwischen 16.15 Uhr und 16.30 Uhr in der Ottostraße in Bamberg statt.

Der Geldabholer wird wie folgt beschrieben:

Männlich
Zirka 40 Jahre alt
Etwa 180 - 190 Zentimeter groß
Helle Hautfarbe, kurze Haare
Bekleidet mit einem grauen Mantel
Führte einen dunklen Regenschirm und ein Mobiltelefon mit
Zeugen, die sachdienliche Angaben, insbesondere zur Identität des Geldabholers, machen können, werden gebeten, sich unter der Tel.-Nr.: 0951/9129-491 bei der Kriminalpolizei Bamberg zu melden.

Selbiges Szenario trug sich am Donnerstagnachmittag in Bayreuth zu. Betrüger ergaunerten sich mit gleicher Masche eine niedrige fünfstellige Summe von einem 88-Jährigen. Dieser übergab gegen 16 Uhr Goldmünzen in einer schwarzen Aktentasche an eine unbekannte Frau. Die Übergabe fand auf dem Parkplatz am Rathaus 2 in Bayreuth statt. Die Geldabholerin wirkte jung und trug dicke Winterkleidung.

Wer hierzu sachdienliche Angaben machen kann, setzt sich bitte unter der Tel.-Nr. 0921/506-0 mit der Kripo Bayreuth in Verbindung.

Geldautomatensprenger-Bande gefasst
Süddeutschen Ermittlern ist ein Schlag gegen eine niederländische Bande gelungen, mit dabei auch die Staatsanwaltschaft Bamberg.

Die Bande hat hierzulande - darunter auch im Raum Bamberg-Forchhein - mehr als 50 Geldautomaten gesprengt und dabei 5,2 Mio € erbeutet. "Es handelt sich hierbei
um eine der größten Aktionen gegen Geldautomatensprenger in den Niederlanden", teilten die Landeskriminalämter Bayern und Baden-Württemberg sowie die Staatsanwaltschaft Bamberg gemeinsam in München mit.

Mit Ausnahme eines Falls in Thüringen hatten sich die seit November 2021 aktiven Täter nach aktuellem Ermittlungsstand stets Geldautomaten in Bayern und Baden-Württemberg ausgesucht. Am vergangenen Montag hatten die Beamten bei einer Razzia in den niederländischen Provinzen Utrecht und Limburg sowie in Belgien in Zusammenarbeit mit der dortigen Polizei 16 Gebäude durchsucht.
In den zurückliegenden Jahren erbeuteten die Geldautomatensprenger allein in Bayern hohe Summen. Wenn sie Erfolg hatten, entwendeten sie dabei im Schnitt pro Sprengung über 100.000 €. Allerdings gingen die Täter häufig auch leer aus. Bei fast der Hälfte der Sprengungen, in 32 von 68 Fällen, mussten die Diebe ohne Beute flüchten.
Die bayerischen Behörden sprechen jedenfalls von einem "herausragenden Ermittlungserfolg".
Monatelang wurde der Einsatz vorbereitet, am Montagmorgen schlugen die Einsatzkräfte in den Niederlanden zu. Bei der konzertierten Aktion der Staatsanwaltschaft Bamberg, der Landeskriminalämter in Bayern und Baden-Württemberg sowie der niederländischen Strafverfolgungsbehörden wurden bei den Razzien mehrere Tatverdächtige verhaftet. Es soll sich dabei vorwiegend um marokkanischstämmige, niederländische Staatsbürger handeln.

Wie in vergleichbaren, früheren Einzelfällen auch, soll den Bandenmitgliedern in Deutschland der Prozess gemacht werden. Dazu werden die hiesigen Strafverfolgungsbehörden Auslieferungsanträge für die festgenommenen Tatverdächtigen an die Niederlande richten. Den Beschuldigten drohen mehrjährige Freiheitsstrafen wegen des Herbeiführens einer Sprengstoffexplosion und besonders schweren Diebstahls. In mehreren Fällen ermittelt die Staatsanwaltschaft Bamberg auch wegen eines versuchten Tötungsdelikts. Der Grund: Die Tatverdächtigen haben teilweise keine Rücksicht darauf genommen, ob Personen, die in unmittelbarer Nähe der Automaten wohnen, geschädigt werden können.
Die bayerischen Behörden sprechen von einem "herausragenden Ermittlungserfolg".

Führungswechsel an der Spitze der Polizeiinspektion Bamberg-Land
(1.2.23) BAMBERG. Seit Beginn dieses Jahres lenkt Alexander Streng die Geschicke der Polizeiinspektion Bamberg-Land und übernahm die Amtsgeschäfte von seinem Vorgänger Polizeioberrat Daniel Müller, der die Dienststelle seit August 2021 leitete.

Im Rahmen der formellen Amtsübergabe würdigte Polizeipräsident Markus Trebes den scheidenden Dienststellenleiter und legte die Führungsverantwortung offiziell in die Hände seines Nachfolgers.

Der gebürtige Bamberger, Daniel Müller, wurde im September 1995 im damaligen mittleren Polizeivollzugsdienst eingestellt. Nach seinen ersten polizeilichen Einsatzerfahrungen in Mittelfranken gelang ihm 2006 der Sprung zurück in die Heimat nach Oberfranken. Bei seinen ersten Verwendungen stellte sich schnell heraus, dass sein Weg in die nächste Qualifikationsebene (ehemals gehobener Dienst) führen wird. Nach erfolgreichem Studium verschlug es den jungen Polizeikommissar im Jahr 2009 wieder zurück nach Bamberg. Seine Fachkompetenz und Führungseignung stellte er unter anderem bei einer Vielzahl an Förderstationen unter Beweis, was ihm letztlich den Weg in den höheren Dienst ebnete. Nach seinem erfolgreichen Masterstudiengang fungierte er zunächst als stellvertretender Sachgebietsleiter beim Präsidium der Bayerischen Bereitschaftspolizei, ehe er die Leitung der Polizeiinspektion Bamberg-Land übernahm.

Sein Amtsnachfolger, der 52-jährige Polizeioberrat Alexander Streng, begann seine Karriere bei der bayerischen Polizei 1990 mit dem Studium für den damaligen gehobenen Dienst. Die ersten dienstlichen Jahre verbrachte er im benachbarten Mittelfranken, bevor er zur Jahrtausendwende nach Unterfranken wechselte. Hier kamen sehr schnell, neben der Verwendung als Dienstgruppenleiter bei der Polizeiinspektion Marktheidenfeld und einem kurzen Zwischenstopp bei der Kriminalpolizeiinspektion Würzburg, auch mehrere Förderstationen zu seiner dienstlichen Vita hinzu. Nach Abschluss des erfolgreichen Förderverfahrens erfolgte der Wechsel in den ehemals höheren Dienst. Als frischgebackener Polizeirat blieb der ebenfalls gebürtige Bamberger zunächst dem Polizeipräsidium Unterfranken treu. Dort war er bis zu seiner Rückkehr nach Oberfranken überwiegend als stellvertretender Leiter der Inspektion Würzburg- Stadt tätig.

Am 1. Januar dieses Jahres übernahm Alexander Streng das Amt an der Spitze der Polizeiinspektion Bamberg-Land. Mit seinem reichen Erfahrungsschatz und seiner großen Verwendungsbreite, sowohl bei der Schutz- als auch bei der Kriminalpolizei, führt er nun die Amtsgeschäfte des flächenmäßig größten Dienstbereichs in Oberfranken und trägt Sorge für die Sicherheit von mehr als 145.000 Einwohnern im Landkreis Bamberg.

Zahlreiche Ehrengäste wünschten Alexander Streng alles Gute für seine neue Position und die zukünftigen Aufgaben als Chef der Inspektion.

Polizei schnappt Autoaufbrecher

(30.1.23) BAMBERG. In der Nacht auf Dienstag versuchte ein Mann in der Pödeldorfer Straße gewaltsam in ein Auto einzudringen. Kräfte der Polizeiinspektion Bamberg-Stadt nahmen den 30-Jährigen fest.

In der Nacht auf Dienstag, 2.20 Uhr, versuchte der 30-Jährige ein Auto in der Pödeldorfer Straße aufzubrechen. Anschließend flüchtete er ohne Beute. Eine zwischenzeitlich alarmierte Streife der Polizei Bamberg-Stadt stellte den Flüchtigen und nahm ihn fest. Die Beamten fanden verschiedenes Diebesgut bei dem Mann aus Marokko und stellten es sicher. Wie sich herausstellte, hatte er am Vortag bereits mehrere Ladendiebstähle in Erlangen begangen und war erst am Montagabend aus dem Polizeigewahrsam entlassen worden.

Der 30-Jährige muss sich nun wegen versuchten Diebstahls strafrechtlich verantworten.

 

Einbruch in Kindergarten 

(25.1.23) LITZENDORF. Von Montag auf Dienstag brachen Unbekannte in den katholischen Kindergarten in Litzendorf ein. Die Kriminalpolizei Bamberg ermittelt.

Von Montagabend, 17.45 Uhr, bis Dienstagmorgen, 7 Uhr, verschafften sich Unbekannte Zutritt zum Kindergarten in der Johann-Dientzenhofer-Straße. Nachdem sie eine Türe zum Garten gewaltsam überwunden hatten, brachen sie im Büro einen Tresor auf und stahlen daraus einen dreistelligen Geldbetrag. Ein Sparbuch nahmen die Diebe ebenfalls mit. Dafür hinterließen sie dem Kindergarten einen Sachschaden von rund 1.500 Euro.

Die Ermittler der Kripo Bamberg bitten um Hinweise:

Wer hat im Zeitraum von Montagabend auf Dienstagmorgen verdächtige Personen oder auch Fahrzeuge im Bereich des Kindergartens gesehen? Wer hat in diesem Zeitraum Einbruchsgeräusche wahrnehmen können?

Melden Sie sich bitte bei der Kriminalpolizei Bamberg unter der Tel.-Nr. 0951/9129-491.

Taschendiebe gefasst
(23.1.23) BAMBERG. In der Nacht auf Samstag gerieten zwei Männer in das Visier einer Polizeistreife. Wie sich herausstellte, hatte das Duo einem 46-Jährigen in einer Bamberger Gaststätte das Handy gestohlen.

In der Nacht auf Samstag hielt sich der 46-Jährige in einer Gaststätte in der Oberen Sandstraße in Bamberg auf. Um kurz nach Mitternacht verwickelten ihn zwei Marokkaner in ein Gespräch. Einer der beiden lenkte den Gast ab, indem er ihm durch die Haare strich. Währenddessen zog ihm der andere das Handy aus der Jackentasche. Anschließend verließen die beiden Diebe fluchtartig das Lokal. Eine Polizeistreife kontrollierte die Männer kurze Zeit später, da der 46-Jährige den Vorfall gemeldet hatte. Dabei fanden die Beamten das gestohlene Handy, im Wert von 200 Euro, und nahmen die Tatverdächtigen fest.

Die 27 und 38 Jahre alten Männer müssen sich nun wegen des Verdachts des Diebstahls strafrechtlich verantworten.

Schwerer Unfall auf der B505
(22.1.23) B505/PETTSTADT Auf dem Autobahnzubringer hat sich am Sonntagabend ein schwerer Verkehrsunfall ereignet. Es gibt mehrere Verletzte.
Am Sonntagabend (22.1.23) hat sich auf der B505 Höhe Pettstadt ein schwerer Verkehrsunfall ereignet. Laut Polizeipräsidium Oberfranken sind drei Fahrzeuge beteiligt. Es wird berichtet von "mindestens zwei Verletzten" berichtet. Die Bundesstraße ist rund um die Unfallstelle umfangreich gesperrt. Der Verkehr wird von der Feuerwehr geregelt.

Die Einsatzarbeiten an der Unfallstelle auf der B505 sollen auch am späteren Sonntagabend noch im Gange sein.

Diebstahl aus Solarpark
(20.1.23) A70/STADELHOFEN. Unbekannte entwendeten Solarmodule aus einem Solarpark bei Stadelhofen. Die Kriminalpolizei Bamberg hat die Ermittlungen übernommen und bittet die Bevölkerung um Hinweise.

Im Zeitraum von Dienstag, 17. Januar, bis Mittwoch, 18. Januar, verschafften sich die Diebe Zutritt zu dem Solarfeld. Nachdem sie den Zaun überwunden hatten, stahlen die Täter mehr als 150 Module. Der Energiepark befindet sich in unmittelbarer Nähe von der Anschlussstelle Roßdorf am Berg und verläuft parallel zur Bundesautobahn A70. Die entwendeten Module haben einen geschätzten Gesamtwert in Höhe von etwa 25.000 Euro.

Zeugen, die im oben genannten Zeitraum entlang der Autobahn A70, zwischen den Anschlussstellen Schirradorf und Scheßlitz oder in den südlichen Gemeinden in diesem Bereich, verdächtige Personen und/oder Fahrzeuge beobachtet haben, werden gebeten, sich bei der Kriminalpolizei Bamberg unter der Tel.-Nr. 0951/9129-491 zu melden.

 

Trickbetrüger erneut erfolgreich
(20.1.23) WALSDORF. Am Donnerstagmittag ergaunerten sich Betrüger Bargeld von einer 74-Jährigen aus dem Landkreis Bamberg. Die Kriminalpolizei Bamberg hat die Ermittlungen übernommen und sucht nach Zeugen.

Wieder war die Masche ein Schockanruf. Ein Mann gab sich am Telefon als Polizeibeamter aus und behauptete, dass die Tochter der Seniorin einen schweren Verkehrsunfall verursacht habe, bei dem die Mutter zweier Kinder getötet wurde. Die Betrüger forderten 66.000 Euro Bargeld als Kaution, um die falsche Tochter vor dem Gefängnis zu bewahren. Aus Angst um das eigene Kind ließ sich die Dame auf die Zahlung ein. Durch einen angeblichen Boten vom Amtsgericht Bamberg wurde das Bargeld in Höhe von 43.000 Euro an der Wohnanschrift des Opfers abgeholt. Anschließend entfernte sich der Abholer in unbekannte Richtung.

Die Betrüger hatten die Frau durchgehend am Telefon unter Druck gesetzt und so den Kontakt mit der Familie und der richtigen Polizei verhindert.

Die Kriminalpolizei Bamberg sucht nun nach dem unbekannten Abholer:

Wer hat am Donnerstag zwischen 9 und 13 Uhr im Bereich Lange Straße/Bamberger Straße in Walsdorf diesen Mann gesehen?

Zirka 180 Zentimeter groß, etwa 25 Jahre alt, schlanke Statur und ein sehr gepflegtes äußeres Erscheinungsbild. Er trug eine schwarze Wollmütze, eine neuwertige blaue Steppjacke, Jeans und braune Schuhe.

Zeugen werden gebeten, sich mit der Kripo Bamberg unter der Tel.-Nr. 0951/9129-491 in Verbindung zu setzen.

Derartige Anrufe gab es am vergangenen Donnerstag in ganz Oberfranken.

Die oberfränkische Polizei rät:

Seien Sie misstrauisch bei solchen Anrufen.
Geben Sie am Telefon keine Details zu Ihren familiären und finanziellen Verhältnissen preis.
Übergeben Sie niemals Geld oder Wertsachen an Unbekannte.
Lassen Sie sich nicht unter Druck setzen.
Legen Sie auf und rufen die 110.

Autodiebstahl - Tatverdächtiger festgenommen
Gemeinsame Presseerklärung des Polizeipräsidiums Oberfranken und der Staatsanwaltschaft Bamberg

(12.01.) STEGAURACH Nur kurz war der Tatverdächtige eines Autodiebstahls im Besitz des Audis, der in Stegaurach gestohlen wurde. Beamte der Dresdner Polizei stoppten den Mann wenige Stunden nach der Tat mit dem entwendeten Fahrzeug. Sie nahmen den Fahrer daraufhin vorläufig fest. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Bamberg sitzt dieser nun in Untersuchungshaft.

Am frühen Dienstagmorgen entwendete ein zunächst Unbekannter einen Audi in Stegaurach. Als die Eigentümerin den Diebstahl ihres Autos bemerkte, verständigte diese die Polizeiinspektion Bamberg-Land. Das Fahrzeug konnte kurz darauf in Sachsen geortet werden. Durch die Unterstützung der sächsischen Polizeibeamten erfolgte schließlich die Kontrolle des Fahrzeugs im Raum Dresden. Die Polizisten stellten das gestohlene Auto sicher und nahmen den 27-jährigen Fahrzeugführer vorläufig fest. Des Weiteren stand dieser auch unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln, weshalb eine Blutentnahme in einem Krankenhaus durchgeführt wurde.

Am Mittwochmittag wurde der Tatverdächtige einem Ermittlungsrichter vorgeführt. Dieser erließ auf Antrag der Staatsanwaltschaft Bamberg Untersuchungshaftbefehl gegen den Mann. Der polnische Staatsangehörige sitzt seitdem in einer Justizvollzugsanstalt. Er muss sich nun für seine Tat strafrechtlich verantworten.
Die Kriminalpolizei Bamberg bittet Zeugen, die am frühen Dienstagmorgen, zwischen 02.30 Uhr und 05.30 Uhr, im Bereich Stegaurach verdächtige Personen und/oder Fahrzeuge beobachtet haben, sich unter der Tel.-Nr. 0951/9129-491 zu melden.

 

Streit eskaliert – Mann in Haft
Gemeinsame Presseerklärung des Polizeipräsidiums Oberfranken und der Staatsanwaltschaft Bamberg

(11.01.) BAMBERG. Am Montagnachmittag gerieten zwei Männer in einem Asylbewerberheim in Bamberg in Streit. Einer der Männer soll ein Messer gezückt  haben und sitzt nun auf Antrag der Staatsanwaltschaft Bamberg in Untersuchungshaft.

Am Montagnachmittag, gegen 15 Uhr, gerieten zwei marokkanische Asylbewerber in ihrer Unterkunft in Bamberg in Streit. Die Auseinandersetzung eskalierte, als der 30-Jährige ein Messer gezückt und damit seinen 20-jährigen Kontrahenten angegriffen haben soll. Dieser wehrte die Attacke ab und erlitt dabei Schnittwunden an den Händen, die später in einem Krankenhaus medizinisch versorgt wurden. Ein Zeuge verständigte den Notruf. Die eingesetzten Kräfte der Polizei Bamberg-Stadt nahmen den 30-Jährigen vorläufig fest. Die Kriminalpolizei Bamberg und die Staatsanwaltschaft Bamberg übernahmen die Ermittlungen.

Am Dienstagnachmittag wurde der Tatverdächtige einem Ermittlungsrichter vorgeführt. Dieser erließ auf Antrag der Staatsanwaltschaft Bamberg Haftbefehl gegen den Mann. Der Marokkaner befindet sich nun in einer Justizvollzugsanstalt und muss sich wegen gefährlicher Körperverletzung strafrechtlich verantworten.

 

Person in Wohnhaus verbrannt
(11.01.) BAMBERG. Am Dienstagmorgen geriet ein Wohnhaus in der Bamberger Gartenstadt in Brand. Eine Person starb in den Flammen. Die Kriminalpolizei Bamberg ermittelt.

Am Dienstagmorgen wurde in der Bamberger Petrinistraße starke Rauchentwicklung in einem Wohnhaus gemeldet. Vor Ort mussten die Einsatzkräfte von Polizei, Rettungsdienst und Feuerwehr feststellen, dass der komplette Dachstuhl eines Einfamilienhauses in Flammen stand. Die Eigentümer, ein Ehepaar im Alter von 83 und 85 Jahren, gelangten glücklicherweise noch unverletzt ins Freie. Für eine weitere Person kam allerdings jede Hilfe zu spät. Einsatzkräfte mussten sie tot aus dem Haus bergen. Die Identität der toten Person steht bislang noch nicht zweifelsfrei fest (Stand 10.01.2023, 12 Uhr). Während der Löscharbeiten, die mehrere Stunden andauerten, blieb der Bereich um die Petrinistraße komplett gesperrt und der Verkehr wurde umgeleitet.

Der entstandene Sachschaden am Wohnhaus bewegt sich im sechsstelligen Euro-Bereich. Da die Brandursache noch unklar ist, haben die Brandermittler der Kriminalpolizei Bamberg die Ermittlungen aufgenommen.

 

Hoher Vermögensschaden nach Geldübergabe
(10.01.) BAMBERG. Am Montagnachmittag übergab eine Frau, nach einem Schockanruf, eine größere Summe Bargeld an eine weibliche Abholerin. Die Kriminalpolizei Bamberg ermittelt und bittet um Zeugenhinweise.

Gegen Mittag erhielt die 63-Jährige den besorgniserregenden Anruf, dass ihre Tochter einen tragischen Unfall verursacht habe, bei dem der Unfallgegner tödlich verletzt worden sei. Über mehrere Stunden hielten die Betrüger die Dame am Telefon und gaben sich als Polizeibeamte aus. Nur durch Zahlung einer hohen Kaution an eine Angestellte der Justizkasse könne sie ihre Tochter vor dem Gefängnis bewahren. Für das im Raum Forchheim wohnhafte Opfer war klar, dass sie ihrem Kind helfen muss. Daher übergab die Getäuschte ihr Erspartes in Höhe von mehreren 10.000 Euro im Zeitraum von 16.30 – 17.30 Uhr an eine unbekannte Frau auf dem Parkplatz eines Discounters in der Nürnberger Straße in Bamberg. Im Verlauf des Abends wurde die Dame jedoch misstrauisch und verständigte schließlich die Polizei.

Die weibliche Geldabholerin wird wie folgt beschrieben:

etwa 50 Jahre alt
dunkler Teint
längere grau-schwarze Haare
Sie trug eine braune Daunenjacke
Sie hatte eine schwarze Lederhandtasche bei sich
Die Kriminalpolizei Bamberg bittet Zeugen, die im Bereich der Nürnberger Straße/ Berliner Ring verdächtige Personen und/oder Fahrzeuge beobachtet oder eine Frau mit passender Personenbeschreibung wahrgenommen haben, sich unter der Tel.-Nr. 0951/9129-491 zu melden.

 

Tesla-Fahrer schläft im Autopilot-Modus
A70/ BAMBERG. Am Mittwochmittag kontrollierte eine Streife der Verkehrspolizei Bamberg einen 45-jährigen Tesla-Fahrer, der mit aktiviertem Autopilot am Steuer eingeschlafen war. Der Mann zeigte zudem drogentypische Auffälligkeiten. Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Bamberg wurde gegen ihn Anzeige wegen Gefährdung des Straßenverkehrs erstattet.

Der Fahrer war gegen 12 Uhr auf der A70 von Bamberg in Fahrtrichtung Bayreuth unterwegs, als die Polizeistreife ihn einer Verkehrskontrolle unterziehen wollte. Er reagierte weder auf Anhaltesignale noch auf mehrfaches Hupen der Beamten. Auffällig war, dass das Fahrzeug von der Anschlussstelle Viereth-Trunstadt bis zur Anschlussstelle Bamberg-Hafen mit 110 Stundenkilometern konstant den gleichen Abstand zum vorausfahrenden Streifenwagen einhielt. Die Beamten stellten hierbei fest, dass der Tesla-Fahrer mit geschlossenen Augen im Sitz lehnte und sich seine Hände nicht am Lenkrad befanden. Dies erhärtete den Verdacht, dass er dem Autopiloten das Steuer überlassen hatte und eingeschlafen war. Nach rund 15 Minuten wurde der Mann schließlich wach und folgte den Anweisungen der Polizei. Er zeigte bei der Kontrolle drogentypische Auffälligkeiten. Im Fußraum fanden die Beamten zudem ein sogenanntes Lenkradgewicht. Diese Vorrichtung wird an das Lenkrad angebracht, um die Sicherheitsfunktion des Fahrzeugs auszutricksen, indem vorgetäuscht wird, dass sich die Hand am Steuer befindet.

Gegen den Tesla-Fahrer wurde ein Ermittlungsverfahren wegen des Straftatbestandes der Gefährdung des Straßenverkehrs eingeleitet. Er muss bis zur gerichtlichen Entscheidung auf seinen Führerschein verzichten.

Einbruch über Balkontüre
(27.12.) HALLSTADT. Einbrecher nutzten in der vergangenen Woche die Abwesenheit der Bewohner und verschafften sich gewaltsam Zutritt zu deren Wohnung in einem Mehrfamilienhaus. Die Kriminalpolizei Bamberg hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet um Zeugenhinweise.

In der Zeit von Mittwochnachmittag, 13 Uhr, bis Sonntagabend, 20 Uhr, hebelten die Unbekannten eine Balkontüre auf und gelangten so in das Innere der Wohnung im Wacholderweg. Dort entwendeten die Diebe Wertgegenstände in einem niedrigen fünfstelligen Eurobereich. Anschließend entkamen sie unerkannt und hinterließen einen Sachschaden von rund 800 Euro.

Zeugen, die im Tatzeitraum von Mittwoch bis Sonntag verdächtige Personen und/oder Fahrzeuge im Bereich des Wacholderwegs in Hallstadt beobachtet haben, werden gebeten, sich mit der Kriminalpolizei Bamberg unter der Tel.-Nr. 0951/9129-491 in Verbindung zu setze

 

Mehrere Schwerverletzte auf der A73

(23.12.) HIRSCHAID. Doppelter Unfall auf der A73 bei Hirschaid: Nach einem Verkehrsunfall laufen die Aufräumarbeiten, da kracht es auf der Gegenfahrbahn. Zwei Menschen werden schwer verletzt. Die Feuerwehr sagt, Gaffer tragen eine Mitschuld.

Am Donnerstag war ein 48 Jahre alter Mann auf der A73 in Richtung Nürnberg unterwegs ist. Bei Hirschaid fährt er auf eine Baustelle zu, eine Fahrbahn fällt weg, recht abrupt wechselt der Mann die Spur. Zunächst schneidet der Mann den Wagen einer Frau, die weder bremsen noch ausweichen kann. Sie fährt dem Mann hinten auf, so dass dessen Pkw sich aufstellt und schließlich auf ein vor ihm fahrendes Auto geschoben wird. Durch den Aufprall wird dieses so stark beschleunigt, dass es ebenfalls in ein vorausfahrendes Fahrzeug kracht.

Feuerwehr und Rettungsdienst sind schnell zur Stelle. Die Autobahn wird in Fahrtrichtung Nürnberg komplett gesperrt, der Verkehr ausgeleitet. 

Als die Helfer ihren Einsatz gerade beenden, kommt es zu einem weiteren folgenschweren Auffahrunfall.

Der Fahrer eines mit vier Personen besetzten Autos bemerkt offenbar zu spät, dass sich der Verkehr staut und fährt mit hoher Geschwindigkeit auf ein Fahrzeug auf. Der Vordermann wird mit seinem Auto gegen die Leitplanke geschleudert, der voll besetzte Wagen dagegen gerät auf die rechte Fahrspur und wird sofort von einem tonnenschweren Sattelzug erfasst. Rund 130 Meter wird das Auto nach Angaben der Polizei durch den Aufprall nach vorne geschleudert. Sofort eilen die Rettungskräfte zu Hilfe.

Bei dem Unfall werden zwei Frauen auf der Rückbank des Autos schwer verletzt, eine davon müssen die Feuerwehrleute mit schwerem Gerät aus dem Fahrzeug holen. Fahrer und Beifahrer verletzten sich nur leicht. Ein Rettungshubschrauber landet auf der noch gesperrten Gegenfahrbahn. Bis in den Abend ist auch die Fahrtrichtung Bamberg komplett gesperrt.
Von der Polizei heißt es später, der Verdacht, dass Gaffer den zweiten Unfall ausgelöst haben, liege nahe. Die Feuerwehr hingegen spricht offen davon, dass durch Gaffen und Abbremsen Einsatzkräfte und andere Verkehrsteilnehmer gefährdet wurden. 

 

Geldbörse und Handy entrissen – Mann in Haft

(21.12.) BAMBERG. Am frühen Sonntagmorgen soll ein 19-Jähriger einem anderen jungen Mann die Geldbörse und das Handy entrissen haben. Nun sitzt er auf Antrag der Staatsanwaltschaft Bamberg in Untersuchungshaft. Eine gemeinsame Presseerklärung des Polizeipräsidiums Oberfranken und der Staatsanwaltschaft Bamberg.

Sonntagmorgen, kurz vor 5 Uhr, trafen der Tatverdächtige und ein 21-Jähriger in der Kleberstraße in Bamberg aufeinander. Der 19-Jährige soll den 21-Jährigen in den Intimbereich gefasst, umgestoßen sowie dessen Handy und Geldbörse an sich genommen haben. Anschließend ergriff der Mann aus Marokko die Flucht. Der 21-Jährige zog sich eine leichte Knöchelverletzung zu. Beamte der Polizei Bamberg Stadt stellten den Tatverdächtigen und nahmen ihn vorläufig fest. Anschließend übernahmen die Kriminalpolizei Bamberg und die Staatsanwaltschaft Bamberg die Ermittlungen.

Am Montag wurde der Tatverdächtige einem Ermittlungsrichter vorgeführt. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Bamberg erließ dieser Haftbefehl gegen den jungen Mann. Er befindet sich nun in einer Justizvollzugsanstalt und muss sich unter anderem wegen Raubes strafrechtlich verantworten.

Anmerkung: Achten Sie darauf, was passiert ist, wenn das Polizeipräsidium Oberfranken und die Staatsanwaltschaft Bamberg eine gemeinsame Presseerklärung abgeben. 

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